Jetzt strahlt der neue Kaiserplatz

Nach 15-monatiger Bauzeit ist das zentral gelegene Areal so gut wie fertiggestellt.

Fotos: Dirk Müller
Fotos: Dirk Müller

Der Kaiserplatz erstrahlt in neuem Glanz, wirkt jetzt wesentlich größer und einladender. Davon konnten sich die Stolberger bei der offiziellen Eröffnung überzeugen – allen voran die Kinder, denn eingeweiht wurde der neu gestaltete Platz mit einem großen Menschen-Kicker-Turnier der Kupferstädter Grundschüler. Aus triftigem Grund, meinte Bürgermeister Tim Grüttemeier: „Wir wollten damit demonstrieren, dass der Kaiserplatz nun mehr Raum für verschiedene Veranstaltungen bietet. Andererseits ist das neue Modul mit den Spielgeräten neben dem Kupferpavillon jetzt ein Bereich des Platzes speziell für Kinder, so dass es naheliegt, den Kaiserplatz zusammen mit dem Nachwuchs zu eröffnen.“ Und von dem neuen Modul mit Spielgeräten wie Trampolin und

 

Rund 855 000 Euro hat die Umgestaltung des Kaiserplatzes gekostet, 80 Prozent davon sind von Land und Bund gefördert worden. Nach 15-monatiger Bauzeit ist das zentral gelegene Areal so gut wie fertiggestellt. „Dadurch, dass die Platzgestaltung der öffentlichen Hand in engem zeitlichen und baulichen Zusammenhang mit der Errichtung des Kupferpavillons eines privaten Investors erfolgte, kam es zu einer leichten Verzögerung. Aber wir haben unser grobes Ziel eingehalten und stellen den Bürgern im Sommer den neuen Kaiserplatz zur Verfügung“, beschrieb der Technische Beigeordnete Tobias Röhm.

 

Im Vergleich mit mancher privaten Baumaßnahme blieb die öffentliche sogar sehr gut in der Zeit, wie die unmittelbare Nachbarschaft am Kaiserplatz verdeutlicht: An der Ecke Grüntalstraße wollte ein privater Investor neben der Drummen-Villa mehr als 20 neue Wohneinheiten errichten – bis 2016. Doch die alte Substanz der Garagen ist bis heute noch nicht einmal abgerissen. Was den Kupferpavillon mit Innen- und großzügiger Außengastronomie angeht, stehe die Eröffnung bald bevor, erfolge aber auf jeden Fall noch in diesem Monat, versprach Betreiber Ali Yüce.

 

Tatsächlich ist das Innere des Pavillons komplett fertiggestellt; inklusive funktionstüchtiger und abgenommener Küche. Zur Freude der kickenden Schüler und ihrer Betreuer, denn Yüce spendierte nach dem Turnier für alle Beteiligten Pommes Frites und Chicken Wings. Den sportlichen Wettstreit im Menschen-Kicker entschieden Jungs der Gressenicher Grundschule und Mädchen der Grundschule Grüntalstraße für sich, aber alle Kinder waren Gewinner, denn zu dem Imbiss aus dem Pavillon freuten sie sich über Urkunden und Eis-Gutscheine.

 

Am Abend der Einweihung begutachteten dann vornehmlich erwachsene Stolberger ihren neuen Kaiserplatz. Ihnen servierte Yüces Team aus dem Pavillon heraus Kanapees und Getränke, während der Bürgermeister allen Beteiligten an der Umgestaltung des Platzes für ihr Engagement dankte. Und Grüttemeier räumte auf Nachfrage unserer Zeitung mit einem Gerücht auf, dass hartnäckig die Runde in der Kupferstadt macht: „Dass die Kantine im Rathaus schließen würde, und die Verwaltungsangestellten dann alle im Kupferpavillon essen gehen würden, ist völlig aus der Luft gegriffen“, betonte der Bürgermeister.

 

Zwar könne der Vertrag mit dem Pächter der Rathaus-Kantine jährlich gekündigt werden, aber: „Der Vertrag läuft zunächst fest bis Sommer 2018, und es gibt in der Verwaltung keinerlei Ambitionen, ihn danach zu beenden. Außerdem wäre dazu seitens der Politik ein Beschluss des Hauptausschusses notwendig.“ Und Zuschüsse zu Mahlzeiten und Getränken oder „Essensmarken“ gebe es für die Verwaltungsangestellten ohnehin nicht – weder für die Rathaus-Kantine, noch für andere gastronomische Betriebe. Ausschlaggebend für den Bau des Pavillons sei übrigens der Wunsch nach Gastronomie auf dem Kaiserplatz gewesen, den Bürger bei der offenen Planungswerkstatt geäußert haben, erinnerte Grüttemeier.

 

Über die Zukunft des Kupferpavillons entscheiden also einzig und allein die Stolberger und die Besucher in der Kupferstadt. Dies gelte auch für die Zukunft des gesamten Kaiserplatzes, sagte Andrea Winterscheid, die die Neugestaltung unter Beibehaltung der rund 130 Jahre alten Symmetrie geplant hat: „Jetzt liegt es an den Stolbergern, ob und wie sie ihren Kaiserplatz mit Leben füllen.“

 

Quelle: Super Mittwoch

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

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