Bürger sollen zum Verkehr gefragt werden

CDU-Antrag zur Situation auf der Ritzefeldstraße stößt auf Gegenwind bei den Anwohnern. Hoher Parkdruck und Belastung.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Auf massiven Protest der Anwohner der mittleren Ritzefeldstraße ist der Vorschlag der CDU Mitte gestoßen, die Parkmöglichkeiten im Bereich des Gymnasiums einzuschränken.

 

Insgesamt drei Vorschläge hatten die Christdemokraten nach einer Ortsbesichtigung ersonnen, um die angespannte Verkehrssituation auf der Achse zwischen Steinfeld- und Birkengangstraße zu entspannen. Offensichtlich unstrittig erscheinen zwei Ideen. Das Parken auf dem Gehweg vom Birkengang aus kommend soll erweitert und die Lücke im Parkstreifen am Blankenberg vergrößert werden, um verbesserte Ausweichmöglichkeiten zu schaffen.

 

Aber der Vorschlag, den Parkstreifen vor dem Gymnasium während der Schulzeit in ein eingeschränktes Halteverbot zu verwandeln, damit Eltern ihre Kinder besser anliefern und abholen können, wurde von den Anwohnern heftig kritisiert.

 

Bereits vor der Sitzung des Hauptausschusses hatten diese die Parteivertreter zu einer Krisensitzung gebeten. Bei dieser erhielten die Ortsverbandsvertreter nicht nur einen intensiven Einblick in die geschichtliche Entwicklung des Verkehrs auf der Ritzefeldstraße, sondern zudem wurde ihnen vor Augen geführt, dass der ohnehin knappe Parkraum auf der Straße bei weitem nicht mehr heutigen Verhältnissen entspreche. Die Anlieger hätten bereits zahlreiche Vorgärten in Stellplätze verwandelt, um dem Parkdruck zu begegnen. Außerdem sei die Verkehrsbelastung auf der Ritzefeldstraße so hoch, dass es immer wieder zu brenzligen Situationen im Gegenverkehr beim Passieren der versetzten Parkbuchten komme, dass nicht auch noch die Eltern eingeladen werden sollten, „ihre Kinder bis in die Schule zu fahren“, so Anwohner. Das Gymnasium appelliere, wenn schon Kinder zur Schule gefahren würden, diese am Bastinsweiher aussteigen zu lassen. Wenn nun auch noch eine Elternhaltestelle auf der Ritzefeldstraße gewollt sein sollte, dann solle diese deutlich abseits des Schulgeländes liegen, damit es dort nicht noch zu zusätzlichen Verkehrsgefährdungen komme.

 

In der Einwohnerfragestunde zu Beginn der Hauptausschusssitzung machten Anwohner erneut auf ihre Bedenken aufmerksam.

 

Die CDU-Fraktion reagierte prompt und verzichtete auf diesen strittigen Punkt ihres dreiteiligen Antrages, der im übrigen zur weiteren Bearbeitung an die Verwaltung verwiesen wurde. Zudem soll die Stadtverwaltung nun zu einer Bürgerbeteiligung zur Verkehrssituation auf der Ritzefeldstraße einladen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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