Der dritte Standort nimmt Gestalt an

Die Wabe eröffnet bald ein neues Ladenlokal für Küchen und Möbel.

In der langgezogenen Schaufensterfront des Ladenlokals an der Salmstraße 3 tut sich etwas. Fachmännisch aufbereitete, hochwertige Tische sind dort zu sehen, darüber hinaus Couch-Garnituren und Sofas, allerhand Porzellan und viele andere Dinge, die in einer gut ausgestatteten Küche nicht fehlen dürfen. Schaut man hinter die Kulissen, so wird dort allerdings noch mit Hochdruck gearbeitet. Bis hier in zwei bis drei Wochen – ein genauer Termin steht noch nicht fest – der dritte Stolberger Standort des Sozialkaufhauses der Wabe mit den Schwerpunkten Küchen und Sofas eröffnet, muss noch einiges erledigt werden.

Eine feste Crew

 

„Wir haben eine feste Crew von drei Mitarbeitern, die sich um den Aufbau der Küchen kümmert“, erzählt der Leiter des Sozialkaufhauses Manfred Peters. Zwei weitere Mitarbeiterinnen absolvieren jeden Tag etliche Male den Weg vom Stammsitz der Wabe in der Ellermühlen-straße zum neuen Standort und

transportieren dabei ganze Einkaufswagen-Ladungen kleinerer Artikel, die später auf der rund 280 Quadratmeter großen Fläche angeboten werden. Neben einigen Verkaufsräumen müssen auch das Büro und der Aufenthaltsbereich für die Mitarbeiter eingerichtet werden.

 

Dass sich das Sozialkaufhaus in Stolberg nach der Eröffnung der zweiten Filiale direkt am Bastinsweiher im Februar dieses Jahres nun erneut vergrößert, hat gleich mehrere Gründe. „Wir platzen aus allen Nähten und das eigentlich permanent“, sagt Peters. Für die riesige Menge an Möbeln, Kleidung und elektronischen Geräten habe man einfach weitere Flächen gebraucht, um die Situation etwas zu entzerren. Außerdem: Couch-Garnituren und Sofas waren bislang in der ersten Etage des Ladens in der Ellermühlenstraße, den es mittlerweile seit zehn Jahren in Stolberg gibt, untergebracht. „Für die Mitarbeiter war das immer mit viel Schlepperei verbunden, wir wollten es ihnen jetzt etwas einfacher machen.“ Und nicht zuletzt spielen Überlegungen eine Rolle, die die Zukunft des Stammsitzes betreffen. „Das alte Gebäude haben wir ja gekauft und nun gibt es Überlegungen, zum Beispiel das Flachdach aufzustocken. Das sind Ideen, die noch in den Kinderschuhen stecken, aber wenn der Umbau kommt, brauchen wir auf jeden Fall Ausweichmöglichkeiten“ erklärt Peters.

 

Im Sozialkaufhaus der Wabe kann nicht jeder einkaufen. Die Kunden müssen entweder einen Sozialschein vorweisen oder unterhalb einer bestimmten Einkommensgrenze angesiedelt sein. Das Angebot richtet sich also an Studenten, Rentner, Arbeitslose, Hartz IV-Empfänger und andere Bevölkerungsgruppen, deren Umfang in den letzten Jahren nicht geringer geworden ist. Die Nachfrage nach gebrauchten Gegenständen ist daher sehr groß. „Wir bearbeiten durchschnittlich vierzig Möbelscheine in der Woche, mit denen die Leute zu uns kommen und entsprechenden Bedarf anmelden, zum Beispiel nach einem Bett, einer Küche oder anderen Möbeln. Der Bedarf wird auch nicht geringer. Irgendwo ist das ein Spiegelbild der Gesellschaft, in der die Mittelschicht immer mehr schrumpft und der Anteil ärmerer Menschen größer wird“, sagt Peters.

 

Auch bei der Stadt dürfte man sich über die Neueröffnung freuen. Wieder ein leerstehendes Ladenlokal an einem prominenten Standort in der Innenstadt weniger. In der kommenden Woche soll auch der Schriftzug der Wabe angebracht werden. Der dritte Standort – er gewinnt immer mehr an Kontur.

 

 

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