Für einen tollen ersten Schultag

Die „Schulsachen Aktion“ versorgt bedürftige Familien mit notwendigen Schulmaterialien.

Die „Schulsachen Aktion“ soll auch dieses Jahr wieder dabei helfen, bedürftigen Familien kostenlose Schulmaterialien zur Verfügung zu stellen, damit ihre Kinder einen tollen Start in die Schule haben können.Foto: Sascha Schiffer
Die „Schulsachen Aktion“ soll auch dieses Jahr wieder dabei helfen, bedürftigen Familien kostenlose Schulmaterialien zur Verfügung zu stellen, damit ihre Kinder einen tollen Start in die Schule haben können.Foto: Sascha Schiffer

Federmäppchen, Stifte, Lineale, Hefte und natürlich eine Schultasche sind für die meisten Schüler Utensilien, die einfach zum Schulalltag dazugehören und die man sich zwischendurch, sollten sie kaputt gehen oder voll geschrieben sein, neu kaufen kann. Für Kinder aus hilfebedürftigen Familien ist dies jedoch nicht möglich.

 

Um diese bei der Materialbeschaffung zu unterstützen, und vor allem, damit jedes I-Dötzchen nach den Sommerferien vernünftig den ersten Schultag angehen kann, initiiert das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Stolberg in Zusammenarbeit mit der Stolberger Tafel, der Interessengemeinschaft Büsbach, der VR-Bank und der Rathaus- und Hirschapotheke bereits seit zwölf Jahren die „Schulsachen Aktion“. Ein Aufruf, „gebrauchte aber gut erhaltene Schulmaterialien oder Geldbeträge zu spenden, damit die Kinder mit Freude und schönen Sachen in die Schule starten können“, erklärt Raimund Lesmeister vom DRK Stolberg und Hauptinitiator der Spendenaktion. Mit dem Geld kauft Lesmeister alle Materialien, die noch benötigt werden, die aber nicht durch die Sachspenden abgedeckt werden konnten. „Das sind vor allem Stifte und Hefte, da diese nur selten gebraucht zu benutzen sind“, sagt Lesmeister, der ebenfalls darauf hinweist, dass die Sammelaktion hauptsächlich als Unterstützung für den Schulstart gedacht ist und nicht für alle Grundschulstufen. Die ersten Spenden sind auch bereits eingegangen.

 

„Wir als VR Bank werden auch dieses Jahr wieder finanzielle Mittel zur Verfügung stellen. Daneben haben wir dieses Jahr aber auch schon selbst Material gesammelt. Dabei kamen Federmäppchen und einige Hundert Buntstifte zusammen“, sagt Thomas Braun, Regionalbereichsleiter der VR Bank. Wer sich für eine Geldspende entscheidet, kann diese auch direkt bei Raimund Lesmeister und Georg Blatzheim, Apotheker bei der Rathaus- und Hirsch Apotheke, abgeben. Die Spender bekommen dann vom DRK eine Spendenquittung ausgestellt.

 

Zur Freude von Raimund Lesmeister steigt das Interesse an der „Schulsachen Aktion“ von Jahr zu Jahr. So gab es von 2015 auf 2016 eine fast hundertprozentige Steigerung von Kindern, die mit Schulmaterial ausgestattet werden konnten: 2015 waren es 40 Kinder, im letzten Jahr mehr als 70. Auch das Interesse der Stolberger Grundschulen an dem Projekt wächst. So waren Vertreterinnen der Grundschulen in Büsbach, Mausbach, Donnerberg, Hermannstraße, Breinig und Zweifall vor Ort, als das Projekt für dieses Jahr angegangen wurde. Die Initiatoren stehen nämlich im engen Kontakt zu den einzelnen Schulen um herauszufinden, wie viel Bedarf die einzelnen Grundschulen an Materialien haben, damit passend eingekauft werden kann. Auch Robert Voigstberger, Schul- und Jugenddezernent der Stadt Stolberg, zeigt sich begeistert von der Entwicklung des Projektes: „Da wir in Stolberg ein hohes Maß an Bedürftigen haben, ist es toll, dass durch diese Aktion so vielen Familien und Kindern geholfen werden kann. Ich wünsche mir, dass das Projekt noch viele Jahre weitergeht.“ Und damit dies passiert und es vielleicht noch erfolgreicher wird, überlegen die Initiatoren und Schulen bereits, wie man noch mehr auf die „Schulsachen Aktion“ aufmerksam machen kann. „Neben den Flyern und Plakaten können wir in den Grundschulen noch Elternbriefe mit den wichtigsten Informationen zum Projekt verschicken“, sagt Meike Groppe, Schulleiterin der Grundschule Mausbach.

 

Georg Blatzheim stellt jedoch noch ein wichtiges Problem heraus: „Nicht jeder, der bedürftig ist, ist auch bei der Tafel gemeldet.“ Die Schulsachen können nämlich mit Vorlage des Tafelausweises abgeholt werden, damit sich keiner an der Aktion bereichert, der eigentlich keine Hilfe benötigt. Daher sei es gut, wenn die Schulen schauen, ob sich noch andere bedürftige Familien ausfindig machen lassen, die nicht bei der Tafel gemeldet sind, aber trotzdem Unterstützung gebrauchen könnten. „Wir wollen schließlich allen, die Unterstützung brauchen, helfen“, betont Blatzheim. „Zudem haben wir beim Schulamt wahrscheinlich die Möglichkeit, Informationen von geflüchteten Familien, die erst vor kurzem angekommen sind, sich aber noch nicht bei der Tafel gemeldet habe, weiterzuleiten“, sagt Petra Jansen, Leiterin des Schulamts.

 

Wer die „Schulsachen Aktion“ unterstützen möchte, kann die gebrauchten, aber gut erhaltenen Schulsachen entweder beim DRK Stolberg, Rathausstraße 44, jeden Freitag von 19.30 bis 21 Uhr, bei Raimund Lesmeister, Höhenstraße 56, montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr oder täglich zu den Geschäftszeiten in der Rathaus- und der Hirsch Apotheke abgeben.

 

Bei einer Geldspende können Sie einen beliebigen Betrag an das Spendenkonto: DRK Stolberg, Projekt „Schulsachen“, IBAN: DE23 391 629 807 320 125 019 überweisen. Die Ausgabetermine der gesammelten Schulsachen sind am 7. Juli und 25. August, jeweils von 15 bis 19 Uhr beim DRK Stolberg in der Rathausstraße 44 (hinter Villa Lynen). Die Ausgabe erfolgt nur in Verbindung mit der Vorlage des Tafelausweises.

 

Quelle: Super Mittwoch

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