Die nächste Planungswerkstatt steht an: Soll der Oberstolberger Markt etwa wieder wie einst ein Garten werden?

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Einst war er ein Garten am Rande einer kleinen Straße, der den Tuchmacherfamilien Offermann und Stoltenhoff gehörte: Der Oberstolberger Markt erhielt erst ab 1852 seine heutige Funktion, nachdem die damalige Gemeinde Stolberg das Gelände zwischen den Webstühlen und den Braukesseln der Ketschenburg erworben hatte. Ziel ihres damaligen Entwicklungskonzeptes war es, zur Entlastung des Marktplatzes in der Altstadt einen neuen Handelsplatz am Rande der Neustadt zu schaffen und die Funktionalität der Zweifaller Straße den steigenden Verkehrsbedürfnissen anzupassen – sprich die Fahrbahn zu erweitern. Ende des 19. Jahrhunderts folgte bis 1957 zudem die Straßenbahn. In der Folge des Umbaus der Ketschenburg zum Verwaltungssitz der EWV ab 1984 erhielt der Oberstolberger Markt neben dem Namen Willy-Brandt-Platz im Wesentlichen seine heutiges Aussehen, das nur noch einmal mit dem Bau des Burg-Centers 2007/09 verkleinert wurde.

 

Parkplätze, Straße und der Knotenpunkt von Bus und Bahn kennzeichnen die Funktionalität des Platzes am Fuße der Altstadt. Heute zielt das aktuelle Entwicklungskonzept der Stadt darauf ab, die Trennung der unterschiedlichen Nutzungsarten aufzuheben und einen attraktiven Stadteingang zu schaffen, der eine unmittelbare Anbindung an die Alt- und Neustadt bietet.Damit im Rahmen des Entwicklungskonzeptes Talachse Innenstadt der Umbau der Pforte zur Innenstadt im Jahr 2019 beginnen kann, ist bereits die Planungsphase angelaufen. Ende Mai hatte die Stadt die Planungsbüros DTP aus Essen und Scape aus Düsseldorf beauftragt, Vorentwürfe einer hochwertigen städtebaulichen Gestaltung des gesamten Oberstolberger Marktes zu erarbeiten: Aachener- und Zweifaller Straße sowie Willy-Brandt- und Heinrich-Böll-Platz sollen mit neuer Funktionalität einheitlich gestaltet werden. Der Oberstolberger Markt ist nach Frankental, Kaiserplatz, Rathausstraße und Steinweg nicht nur der fünfte Baustein zur Aufwertung der Innenstadt, sondern als Eingangstor zur Alt- und Neustadt eine wichtige Visitenkarte für Besucher der aufstrebenden Touristenstadt. Auf Basis dieser Vorentwürfe, die anonymisiert vorgestellt werden, sind alle Bürger eingeladen, im Rahmen einer Planungswerkstatt eigene Ideen zu entwickeln und in die Gestaltung einzubringen. Sie beginnt am Mittwoch, 12. Juli, um 18.30 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses. Nach der Einführung besteht wie gewohnt die Gelegenheit, in Gruppen eigene Vorschläge zu erarbeiten, die in weiteren Veranstaltungen vertieft werden. Mehr zum Konzept gibt‘s im Internet unter www.stolberg.talachse-innenstadt.de.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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