„Inklusion hat viele Gesichter“

Erster Begegnungstag der Stadt mit Projekten, Austausch und Workshops.

Aufeinander zugehen, voneinander lernen, miteinander leben: Getreu ihrem Motto veranstaltet die Stadt am Dienstag,

4. Juli, den Ersten Stolberger Begegnungstag Inklusion. Das Programm für die Veranstaltung, die eine Mischung aus Fach- und Mitmachkonferenz werden soll, steht nun fest.

 

„Eines der Ziele ist es, gute Beispiele von Inklusion vorzustellen sowie die Begegnung und den Austausch zwischen verschiedenen Menschen zu ermöglichen“, sagt Robert Voigtsberger, Erster Beigeordneter der Stadt. Die Programmgestaltung zählte zu den Aufgaben des Inklusionsbeauftragten Lukas Franzen. Bisher gab es knapp

80 Anmeldungen. Auch 20 verschiedene Institutionen aus Stolberg – darunter zahlreiche Schulen – sind mit von der Partie. Von dem sozialen Engagement der Bürger sind Voigtsberger und Franzen besonders angetan, hoffen jedoch, dass sich noch mehr Teilnehmer für den Begegnungstag anmelden.

 

Das Programm gliedert sich in drei verschiedene Teile. Im ersten Teil werden unterschiedliche Projekte in Videos und Theaterstücken vorgestellt. Mit von der Partie sind unter anderem der Verein Tabalingo, die Grundschule Grüntal und der Kindergarten St. Hubertus, die Szenen aus dem Theaterstück „Der rote Knopf für den Kopf“ präsentieren. „Da findet die Inklusion sogar auf mehreren Ebenen statt. Zwei verschiedenen Einrichtungen mit Kinder ohne und mit Migrationshintergrund arbeiten zusammen.“ Mit dabei sind auch die Gesamtschule Stolberg, die Grundschule Hermannstraße und die Regenbogenschule, der Verein FortSchritt der Städteregion Aachen, die Sekundarschule Stolberg und die Jugendwerkstatt Stolberg.

 

Ein Highlight wird auch die Präsentation der Willi-Fährmann-Schule sein, die das soziale Leitbild der Stadt in einfacher Sprache darstellen wird. „Daran sieht man, dass Inklusion auch von dem Mitmachen der Menschen lebt“, sagt Voigtsberger.

 

Im zweiten Teil können die Teilnehmer die verschiedenen Projekte bei Rundgängen noch einmal genauer unter die Lupe nehmen. Zudem wird es kreative Beiträge und Mitmach-Aktionen der Kitas Zauberkiste, Franziskusstraße und Wiesenstraße geben. Das interaktive Angebot eines Altersanzuges („Age-Man“) sowie ein Mittagsimbiss, der vom Verein „Frauen für Frauen in Stolberg“ und dem Stolberger Sozialkaufhaus WABe vorbereitet wird, runden diesen Teil des Programms ab.

 

Im letzten Teil wird es zwei Workshops geben. Der erste steht unter dem Titel „Stolberger Generationendialog“. Wie kann das Miteinander von Jung und Alt gefördert werden? Was können junge Menschen von älteren lernen und umgekehrt? Das sind Fragen, die in diesem Rahmen diskutiert werden sollen. Dieser Stolberger Generationendialog wurde im Sozialausschuss von der CDU beantragt. Zudem steht der Workshop „Miteinander der Kulturen“ auf dem Programm. Dabei stehen folgende Fragen im Mittelpunkt: Wie können wir uns besser vernetzen? Wo finden Begegnungen und Austausch statt? Wie erfahren wir mehr über neu zugewanderte Menschen? Wo fördern wir das Miteinander der Kulturen?

 

Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung hat übrigens Ulla Schmidt, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und Vorsitzende der Lebenshilfe Deutschland, übernommen. „Inklusion hat viele Gesichter und viele Ansätze. Es ist wichtig, dass wir ein gemeinsames Grundverständnis dafür entwickeln“, sagt Voigtsberger.

 

Das Programm für die Wochen und Monate nach dem Begegnungstag steht auch schon fest: Bis zum Ende des Jahres soll der Aktionsplan Inklusion fertiggestellt werden. Die Ergebnisse des Begegnungstages sollen darin natürlich auch einen Platz finden. „Wir hoffen, dass wir eine Menge Anregungen für den Aktionsplan Inklusion erhalten. In den kommenden Wochen und Monaten können wir dann daraus noch weitere Ansätze und Projekte entwickeln“, freut sich Franzen bereits auf die bevorstehenden Aufgaben.

 

Ein einmaliges Event soll die Veranstaltung keineswegs sein, verrät Robert Voigtsberger. „Unser Ziel ist es, aus dem Begegnungstag Inklusion eine Dauerveranstaltung zu machen, die jedes Jahr stattfindet.“ Im kommenden Jahr wolle man jedoch wahrscheinlich auf einen Samstag ausweichen, damit noch mehr Menschen an der Veranstaltung teilnehmen können. „Auf diese Weise könnten wir ein noch größeres Publikum erreichen. Aber erst einmal steht natürlich die diesjährige Veranstaltung im Vordergrund“, sagt Voigtsberger.

 

Anmeldung zum Begegnungstag Inklusion

 

  • Die Veranstaltung findet am Dienstag, 4. Juli, ab 11 Uhr im Ökumenischen Gemeindezentrum an der Frankentalstraße statt. Alle Bürger sind herzlich willkommen. Eine vorherige Anmeldung ist allerdings erforderlich.
  • Diese ist bei dem Inklusionsbeauftragten Lukas Franzen unter ☏ 13-521 sowie per Mail an lukas.franzen @ stolberg.de möglich.
  • Der offizielle Anmeldeschluss für die Veranstaltung ist am heutigen Montag. Franzen nimmt allerdings auch noch spätere Anmeldungen entgegen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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