Iftar-Fest bringt die Kulturen zusammen

In der Stadthalle verbringen rund 1000 Gäste zusammen das gemeinsame Fastenbrechen. Voneinander lernen und miteinander leben.

Foto: Merve Polat
Foto: Merve Polat

„Wir freuen uns, dass Sie heute so zahlreich erschienen sind. Wir wollen zusammen mit der Stadt, der Politik und allen Glaubensrichtungen unser Fastenbrechen feiern“, begrüßt Side-Vorsitzender Ahmet Ekin die Gäste in seiner Eröffnungsrede. Bereits zum achten Mal veranstaltet die türkische Mittelstandsvereinigung Side zusammen mit dem Integrationsrat, der Türk Federasyon und den muslimischen Gemeinden Ditib, IBV und IGMG das große Fest, zu dem alle eingeladen sind – auch Nicht-Muslime.

 

Dieser öffentlichen Einladung folgten rund 1000 Besucher und fanden sich in der Stadthalle zusammen, um am vorletzten Tag des Ramadans das Fastenbrechen gemeinsam zu begehen.

 

Wie Ekin in seiner Begrüßungsrede betonte, stand am vergangenen Freitag besonders der interkulturelle Austausch im Vordergrund: Während der gesamten Feier erfüllten viele Stimmen und verschiedene Sprachen die festlich geschmückte Stadthalle. „Das, was das Iftar-Essen unter anderem ausmacht, sind die Gespräche untereinander und der interkulturelle Dialog“, sagt auch Abdullah Kurt, Vorbeter des IBV, in seiner Rede. Deshalb rezitiert er an diesem Abend die Koransuren nicht nur auf Arabisch, sondern übersetzt sie anschließend auch in die deutsche Sprache.

 

„Wie bei meinem ersten Besuch, gefällt mir auch heute besonders gut die Übersetzung der Koransuren. So verstehen wir die Bedeutung und werden mit eingebunden“, erzählt Bürgermeister Tim Grüttemeier, der bei der Feier ebenfalls ein Grußwort an die Gäste richtet, deren Religionen auch durch ihre Fastenzeit miteinander verbunden sind.

 

Nicht nur die Initiatoren der Veranstaltung freuen sich über die rege Teilnahme und den Austausch, auch die Gäste zeigen sich begeistert über die Einladung: „Es ist spannend, an so einer Veranstaltung teilnehmen zu können, denn schließlich ist das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen eines unserer wichtigsten Ziele“, sagt Leo Jansen, Sozialplaner der Kupferstadt.

 

Das gemeinsame Iftar-Fest der muslimischen Vereine lobt auch der zweite stellvertretende Bürgermeister Patrick Haas: „Das ist eine bundesweit einzigartige Veranstaltung. Gerade in unruhigen Zeiten ist es wichtig, sich zu öffnen.“ Deshalb sei man besonders stolz darauf, dass es in Stolberg solch eine Veranstaltung gebe, führt er weiter aus. Seine Freude drückt auch Pfarrer Hans-Rolf Funken in seiner Rede aus: „Wir müssen voneinander lernen und miteinander leben – dieser Abend ist dafür ein positives Zeichen“, appelliert der katholische Geistliche an den Zusammenhalt der verschiedenen Glaubensrichtungen, bevor er anschließend um 22.01 Uhr gemeinsam mit den übrigen Gästen das deftige Iftar-Essen genießt. Mit einer duftenden Suppe, Reis mit Rindfleisch sowie eingelegtem Gemüse und der türkischen Süßspeise Baklava, wird so an diesem Abend ein Fest des friedvollen Miteinanders und der kulturellen Begegnung gefeiert.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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