Grundschüler wünschen sich ganz viel Ruhe

Vor dem Stolberger Rathaus singen und tanzen 110 Kinder für Verbesserungen im Offenen Ganztag. Platzmangel ist oft ein Problem an den Schulen.

Fotos: Sonja Essers
Fotos: Sonja Essers

Bildungschancen verbessern, Finanzierungen sichern, die Zukunft gestalten und kindgerechte Lern-, Spiel- und Lebensräume für alle Kinder schaffen: Unter dem Motto „Gute OGS darf keine Glückssache sein“ fand gestern Nachmittag vor dem Stolberger Rathaus ein Smartmob (siehe Infobox) von Schülern der Offenen Ganztagsgrundschule (OGS) Grüntal sowie der OGS Prämienstraße statt. Rund 110 Kinder tanzten und sangen für eine Verbesserung des Offenen Ganztages. Initiiert wurde die Aktion im Rahmen einer Kampagne der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrt.

 

Dazu zählen auch die freien Träger der Jugendhilfe, wie der Verein Betreute Schule Aachen-Land, vertreten durch Nathalie Schneider. Der Verein ist in Stolberg für den Offenen Ganztag an der Grundschule Grüntal sowie an der Grundschule Prämienstraße verantwortlich. „Im System drückt der Schuh“, zitierte Schneider eine Zeile aus dem Kampagnensong, den die Kinder unter anderem zum Besten gaben. „Wenn wir den Offenen Ganztag verbessern, sind nicht nur alle besser drauf. Wir setzen uns auch aktiv für die Bildung in unseren Grundschulen ein“, sagte Schneider.

 

Wie diese Verbesserungen aussehen? Schüler, Lehrer und Eltern fordern von der nordrhein-westfälischen Landesregierung neben einheitlichen Standards auch höhere Etats und eine einheitliche Förderung sowie Ausbauprogramme und eine landesweite gesetzliche Regelung des Offenen Ganztags.

 

Natürlich haben auch die Schüler ihre ganz eigenen Ideen, was man im Offenen Ganztag verbessern könnte. Neben einem größerem Angebot für die Zeit nach dem Unterricht, stehen auch Ruheräume ganz hoch im Kurs. „Der Platzmangel an vielen Schulen ist ein ganz großes Problem. Immer wieder hören wir von Kindern, dass sie sich einen Raum wünschen, in den sie sich zurückziehen und einfach ihre Ruhe haben können“, sagt Nathalie Schneider.

 

Auf Plakaten, die unter anderem auch Stolbergs Beigeordneter Robert Voigtsberger unterzeichnete, hielten die Kinder ihre Wünsche fest. Am Mittwoch, 12. Juli, werden die Verantwortlichen diese dann der neuen Landesregierung in Düsseldorf überreichen.

 

Veranstaltungen in der gesamten Städteregion

 

  • Nicht nur vor dem Stolberger Rathaus findet in diesen Tagen ein Smartmob statt.
  • So stehen auch in weiteren Kommunen der Städteregion Veranstaltungen auf dem Programm.
  • Am heutigen Dienstag startet der Smartmob um 14.30 Uhr vor dem Rathaus in Herzogenrath, am Mittwoch, 28. Juni, geht die Aktion um 14.30 Uhr auf dem Marktplatz in Eschweiler los. Vor dem Rathaus in Würselen findet die Veranstaltung dann am Donnerstag, 29. Juni, statt.
  • Zum Abschluss findet der Smartmob dann am Samstag, 1. Juli, am Elisenbrunnen in Aachen statt. Dort sollen alle Akteure aus allen Städten zusammenkommen.
  • Ein Smartmob ist übrigens eine geplante Veranstaltung, in der es um Hintergründe geht. Sie steht im Gegensatz zum Flashmob, der in der Regel unangemeldet stattfindet.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

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