Mitarbeit und Ideen des Dorfes sind gefordert

Gute Beteiligung an Zukunftswerkstatt in Mausbach. Bürger sammeln viele Anregungen beim Startschuss für ein neues Konzept zur Aufwertung des Ortes.

Foto: D. Müller
Foto: D. Müller

Nicht nur als Anwärter auf einen Wohnmobilstellplatz brachten die Anwesenden Mausbach ins Spiel: Gut 50 Bürger waren der Einladung der Stadtverwaltung sowie des Ausschusses für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt gefolgt, um sich rege und mit vielen Ideen an der Zukunftswerkstatt zu beteiligen, die zugleich Startschuss für das Dorfinnenentwicklungskonzept Mausbach war.

 

Ein solches Konzept wurde schon in der Vergangenheit erstellt, beispielsweise resultiert daraus die Treppe zwischen Markusplatz und Bürgerhaus. Aber „um Fördermittel für Maßnahmen zu erhalten, muss das Konzept jünger als fünf Jahre sein“, beschrieb der Technische Beigeordnete Tobias Röhm im Mausbacher Bürgerhaus. Moderiert vom Planungsbüro „Raumplan“ und Professor Rolf Westerheide vom Institut für Städtebau und Landesplanung der RWTH Aachen machten die Mausbacher sich ans Werk, sammelten zunächst Stärken und Schwächen, erarbeiteten dann in Gruppen Wünsche und Anregungen, mit denen der Stadtteil aufgewertet werden soll.

 

Bürger und Planer bescheinigten Mausbach ein starkes Vereinsleben, hohe Lebensqualität und viel Potenzial, das allerdings nicht ganz ausgeschöpft werde. In der Kritik standen etwa die beiden großen Supermärkte am Ortsrand. Sie würden den Ortskern, in dem jetzt die Nahversorgung fehle, „aussterben“ lassen. In Mausbach gebe es zu wenig Aufenthaltsorte und Begegnungsstätten für Jugendliche, aber auch für junge Familien, Senioren und „junge Alte“ – also für alle Generationen. Die Anbindung Mausbachs an den öffentlichen Personennahverkehr sowie Rad- und Fußwege zu den Nachbarorten seien stark verbesserungswürdig. Der Lindenplatz, der keine Linde mehr habe, soll aufgewertet werden. Der Straßenverkehr im Ort soll reguliert beziehungsweise beruhigt werden und Parkraum ausreichend vorhanden sein, wünschten sich die Mausbacher.

 

Im Zentrum des Stadtteils und der Zukunftswerkstatt: der Markusplatz. Dieser soll in „allen Facetten“ aufgewertet werden. Mit einem Kreisverkehr am Rande soll der Platz barrierefrei und multifunktionale Aufenthaltsqualität bieten. Und für den ehemaligen Netto, der nicht nur als Nahversorger, sondern auch als Treff- und Kommunikationspunkt in der Ortsmitte fehle, hatten die Mausbacher viele Ideen. Vom Dorfladen über eine offene Einrichtung, die als Jugend- und Generationentreff fungiert, bis hin zu einer Weinstube und einem Kulturzentrum reichten die Anregungen.

 

Die Planer nahmen die vielen Ideen, die sich auch auf die Vichter- und Gressenicher Straße erstreckten, mit, um daraus erste konkrete Entwürfe zu entwickeln. Jene sollen den Mausbachern Mitte Oktober im Rahmen einer Projektwerkstatt vorgestellt werden, in der die Bürger sich wieder aktiv einbringen können, bevor das fertige Dorfinnenentwicklungskonzept in öffentlicher Sitzung der Kommunalpolitik präsentiert wird. Doch nicht nur Planer, Politik, Verwaltung und Fördergeber seien gefragt, um den Ort aufzuwerten, gab Professor Westerheide den Mausbachern mit auf den Weg: „Bei den Planungen und Umsetzungen von Maßnahmen sind sowohl die Ideen, als auch die Mitarbeit der Dorfgemeinschaft gefordert.“

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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