Kultureller Mittelpunkt der Städteregion

Drei Konzerte als Highlight des 15. Kulturfestivals X im Zinkhütter Hof. Museum ist etabliert als lebendiger Veranstaltungsort.

Foto: D: Müller
Foto: D: Müller

In kultureller Hinsicht kann die Kupferstadt durchaus als Mittelpunkt der Städteregion beschrieben werden – zumindest bei näherer Betrachtung des Kulturfestivals X. Bei der Veranstaltungsreihe, die von der Städteregion umgesetzt und gefördert wird, steht das X für die römische Zahl 10, da in allen Kommunen des Altkreises sowie in Aachen Events stattfinden. Seit nunmehr sechs Jahren ist Stolberg Schauplatz des Kulturfestival-X-Highlights. Klingende Namen wie „Tocotronic“, „Fraktus“, „Triggerfinger“ und „Apparat“ hat das Festival in der Kupferstadt bereits präsentiert.

 

Im Jahr 2014 bescherte Dr. Nina Mika-Helfmeier von der Kulturstabsstelle der Städteregion Stolberg sogar gleich zwei Höhepunkte, holte „Selig“ und „Einstürzende Neubauten“ in das Museum Zinkhütter Hof. Dabei sollte es jedoch nicht bleiben, denn jetzt wartete das Kulturfestival X gleich mit drei Highlights in Stolberg auf, und mehr als 1200 Musikfreunde genossen feinste Livemusik an zwei Abenden. Zunächst begeisterte ein Doppelkonzert, als „Okta Logue“ und „Die Höchste Eisenbahn“ im Zinkhütter Hof spielten, wo am darauffolgenden Abend „The Notwist“ gastierte.

 

Und die hochkarätigen Konzerte lockten einmal mehr Gäste aus der gesamten Städteregion und darüber hinaus nach Stolberg. Zum Beispiel Bettina und Michael Steinbusch, die aus Übach-Palenberg den Weg zum Zinkhütter Hof gefunden hatten. „Wir waren hier schon bei dem Konzert von ,Selig‘ und fanden die Location toll. Uns war sofort klar, dass wir wiederkommen wollen“, erzählte Bettina Steinbusch in der kurzen Pause zwischen den Auftritten von „Okta Logue“ und „Die Höchste Eisenbahn“. Ihr Ehemann stimmte zu und erklärte, die Beiden seien Fans vom Kulturfestival X: „Es ist klasse, dass so viele gute Künstler in unsere Region kommen. Und die Eintrittspreise sind sehr günstig.“ Allerdings sei es nicht immer leicht, Karten für die Events zu bekommen, meinte Michael Steinbusch: „Es ist schon manchmal ärgerlich, wenn bei einer Vorverkaufsstelle eine Veranstaltung ausverkauft sei, und man später erfährt, dass es bei anderen Stellen doch noch Tickets gegeben hat.“

 

Dennoch hat das Paar diesmal für drei Events Karten ergattert. Für jeweils 3,50 Euro im Vorverkauf. Was Michael Steinbusch durchaus nachdenklich stimmte, denn „wenn ein Top-Konzert so wenig kostet, eine kleine Flasche Bier aber 3 Euro, dann stimmt die Relation eigentlich nicht. Zumal das Bier warm ist.“ Die am Freitag vom Catering-Service ausgegebenen warmen Getränke, die am folgenden Abend übrigens gut gekühlt waren, vermiesten den Musikfans aus Übach-Palenberg jedoch nicht das Konzert, denn besonders der psychedelische Sound von „Okta Logue“ begeisterte sie.

 

Doch passen Konzerte im Rahmen des Kulturfestivals überhaupt in ein Museum? „Absolut ja“, bekräftige Museumsleiter Sebastian Wenzler: „In einem Museum sollen Geschichte, Gegenwart und Zukunft für Menschen erlebbar sein. Und diverse Veranstaltungen zeigen, dass der Zinkhütter Hof ein sehr lebendiger Ort ist.“ Ausstellungen, Konzerte, Tagungen, Feiern und mehr würden das altehrwürdige Museumsquartier immer wieder mit viel Leben füllen.

 

Sogar eine Box-Gala hat schon im Zinkhütter Hof stattgefunden, jährlich locken das Oldtimer-Treffen und die Museumsnacht mit Livemusik und vielen Ausstellern die Massen an, das zweite Stolberger Klassik-Festival steht bevor. „Und dass seit einigen Jahren die Highlights des Kulturfestivals der Städteregion in unserem Museum angesiedelt sind, freut uns natürlich. Aber es ist auch gerechtfertigt, denn so sehr wir uns mit dem Standort Stolberg identifizieren, sind wir dennoch das Museum für Industrie-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der gesamten Region Aachen“, betonte Wenzler.

 

Letzteren Gedanken spiegelte das Publikum am Wochenende deutlich wider, da „The Notwist“, „Die höchste Eisenbahn“ und „Okta Logue“ Musikfreunde aus der Region anzogen. Und auch aus entfernteren Gegenden wie Köln, Mettmann, Mönchengladbach, Biberach oder Vechta, denn das Kulturfestival und damit besonders Stolberg als Schauplatz der Highlights sind bei Musikfreunden aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden längst zu mehr als nur einem Geheimtipp geworden.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

in der StädteRegion Aachen

Martinstraße 8

52062 Aachen

 

Telefon: 0241 / 470 71 70
Telefax: 0241 / 470 71 77
E-Mail: gruettemeier@cdu-staedteregion-aachen.de

Für den Newsletter anmelden:

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.