„Jugend goes classic“ in der Kupferstadt

Das 2. Klassikfestival Stolberg vom 20. bis 23. Juli wartet mit vielen Neuerungen auf. Auftakt ist bereits an dem Donnerstag.

Foto: M. L. Otten
Foto: M. L. Otten

Immer mehr Bürgerinnen und Bürger setzen sich aktiv für ihre Stadt ein. Dazu gehört auch die Bürgerstiftung Stolberg, die im August auf fünf Jahre Bestehen zurückblicken kann. Ein sichtbarer Ausdruck ihres ehrenamtlichen Wirkens sei die Förderung von Kunst und Kultur, so Hans-Josef Siebertz. So habe man neben der Unterrichtsbroschüre „Stolberg – unsere Heimat“ für die Stolberger Grundschulen und dem jährlich stattfindenden Nudelbuffet letztes Jahr erstmals das Klassikfestival Stolberg mit Schwung im Museum Zinkhütter Hof ins Leben gerufen.

 

In diesem Jahr gibt es bei dem Festival unter der erneuten Schirmherrin der Ehrenamtsbeauftragten Hildegard Nießenvom 20. bis 23. Juli allerdings zwei Besonderheiten: Erstmalig findet ein Musikwettbewerb „Jugend goes classic“ für Jugendliche statt. Die jungen Leute zwischen sieben und 17 Jahren stellen sich in drei Kategorien – Klavier / Streich- und / Blasinstrumente – einer profilierten Jury vor, um einen der Preise im Wert von 1500 Euro, 800 Euro, 400 Euro und je 250 Euro für den vierten und fünften Platz zu gewinnen. Am Samstag, 22. Juli, zeigen zwölf junge Menschen ihr Können im großen Saal des Museums Zinkhütter Hof von 11 bis 16 Uhr vor Publikum und Jury. Der Eintritt dazu ist frei. Die Bekanntgabe der Preisträger geschieht dann kurz vor dem Abendkonzert um 20 Uhr mit Sheila Arnold (Klavier) und Guido Schiefen (Violoncello).

 

Die zweite Neuheit ist, dass es der künstlerischen Leiterin Patricia Buzari (wir berichteten) gelungen ist, den Echo-Klassik-Preisträger 2013, Alexander Krichel, für ein Gesprächskonzert mit Maurice Ravel und George Gershwin nach Stolberg zu holen. Am Freitagvormittag, 21. Juli, findet dieses zusätzliche Bonbon von 11.30 bis 12.30 Uhr statt.

 

Im Anschluss serviert Erkan Sistenich ein Dreigängemenü zum Komplettpreis (Konzertkarte und Lunch) von 29 Euro. Karten hierfür sind nur erhältlich über das Restaurant Zinkhütte, info@kasino-kantine.de, ☏ 0241/95157095.

 

Neu ist auch, dass das Festival schon am Donnerstagabend beginnt, und zwar mit zwei in Stolberg aufgewachsenen Künstlern. Zu den Aushängeschildern Stolbergs zählen Patricia Buzari (Klavierpädagogin & Konzertpianistin sowie künstlerische Leiterin dieses Sommerfestivals) und Roman Verhees (Violine), der in der hoch renommierten Meisterklasse an der Zahkhar Bron Akademie in Interlaken studiert, an der auch David Garrett war. Die beiden wollen das Publikum mit drei Sonaten von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven und César Franck erfreuen. Der Konzertbeginn ist am 20. Juli, um 19.30 Uhr.

 

Am Freitagabend gastiert Marina Baranova (Klavier) aus der Ukraine mit ihrem aktuellen Programm „Hypersuites“ in Stolberg. Die Stücke von Rameau, Couperin, Händel und Bach wandeln sich in sogenannte akustische Remixe um und stellen einen spannenden Dialog zwischen den Komponisten der Barockzeit und Marina Baranova dar.

 

Für die Klavier-Matinée am Sonntagmorgen konnte das Team den deutschen Pianisten Alexej Gorlatch gewinnen, der die Zuhörer mit sechs Variationen über ein eigenes Thema von Ludwig van Beethoven und ausgewählten Stücken von Frédéric Chopin in den Bann ziehen will.

 

Das letzte der fünf Konzerte, die als Abo zum Preis von 50 Euro (Einzelkarte 12 Euro) in der Bücherstube am Rathaus oder Stolberg- Touristik zu kaufen sind, ist Ilona Waldosch vorbehalten. Die Mezzosopranistin, die in Italien und Deutschland als freischaffende Sängerin international tätig ist, wird von Ted Ganger, USA, am Klavier begleitet.

 

Museumsleiter Sebastian Wenzler, der dem Strukturwandel im Kultursektor vor vielen Jahren eher skeptisch gegenüberstand, ist heute überzeugt, dass die vielen Konzerte und Ausstellungen, die in „seinem“ Museum stattfinden, für sich sprechen. Und so hofft er mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern hinter dem kulturellen Angebot, dass sich das Engagement, für Stolberg meisterhafte Musikerlebnisse durchzuführen, lohnt.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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