Ohne Noten und immer mit viel Spaß

Die „Pfefferschoten“ aus Brand begeisterten im Stolberger Rittersaal mit ihrem Oldiemix und einer einzigartigen Show.

Foto: M. L. Otten
Foto: M. L. Otten

Am Samstag verzauberten sie die Zuhörer in der langen Chornacht in Aachen, und am Sonntagnachmittag sorgten sie für Standing Ovations in Stolberg. Die Rede ist von den „Pfefferschoten“, einem Frauenchor aus Aachen-Brand, die auch im Rittersaal mit ihrem einzigartigen Oldiemix und einer ausgefeilten Show eine große Hörerschaft begeistern konnten.

 

Der Magie des Gesangs konnte sich keiner entziehen, im Gegenteil der ein oder andere sang, summte oder klatschte bei verschiedenen Musiktiteln einfach mit. Erstaunlich war, dass die Damen die 24 Stücke ohne Noten sangen und stets mit Spaß.

 

Dank der einfühlsamen Klavierbegleitung von Elena Henzel und der motivierenden Chorleiterin Angelika Zaun haben sie das dritte Konzert des Musiksommers zu etwas Außergewöhnlichem gemacht.

 

Zur Melodie „Aber bitte mit Sahne“ von Udo Jürgens stellten sie sich mit eigenem Text vor. Dann folgten eine Reihe von Darbietungen aus den 60er Jahren, darunter „Bei mir bist du schön“ aus der Sicht eines verliebten Millionärs, eine Tangostunde der besonderen Art, der Eurovisions-Song von 1967 „Puppet on a string“ (Sandie Shaw) und „California Dreaming“ von den Mamas und Papas.

 

Spielerisch-ironisch wirkte der „Der Tresenschwafler“ und „Wir, wir , wir haben ein Klavier“ zu dem sich die Damen um den Flügel und die Pianistin herum drapierten. Dass sie von „Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt waren“, wie Marlene Dietrich in ihrer Filmrolle der Lola im „Blauen Engel“, machte den Frauenchor rätselhafter denn je zuvor. Mit jedem Lied stieg die Stimmung im Saal, und die Zuhörer schwelgten mit in der Zeit von „Bossa Nova“ und „Puttin‘ on the Ritz“.

 

Nach einer kleinen Pause setzten die Damen das Programm mit zwei Songs von Trude Herr fort. Die Chorleiterin zeigte große Gefühle und sang „Schau mich bitte nicht so an“. Für die deutsche Übersetzung des populären Chansons „La vie en rose“ von Edith Piaf erhielt sie tosenden Applaus.

 

Sich selbst zu finden, seinen eigenen unerfüllten Wünschen nachzuspüren und wissen, dass man wertvoll ist, kam in Gabriellas Lied zum Ausdruck. Bei Hildegard Knefs „roten Rosen“ ließen die Damen passend zum Titel rote Rosenblätter auf die Bühne regnen. „Sei unbeschwert“ hatte ein Chormitglied auf die Melodie von „Top of the World“ geschrieben. „Que sera sera“ sang einst Doris Day.

 

In Stolberg sangen es die Pfefferschoten gemeinsam mit dem Publikum. Dann riefen die Damen nach „Benjamin“, und klagten ihm, dass sie nichts anzuziehen haben.

 

Das Schlusslied setzten sie mit „Ja, das Studium der Weiber ist schwer“ aus der Operette „Die lustige Witwe“ von Franz Lehár.

 

Die Zuhörer, die sich von der Fröhlichkeit der Pfefferschoten hatten anstecken lassen, belohnten die Leistungen mit stehendem Applaus und forderten zwei Zugaben, denen die Damen gerne nachkamen. So viele süße und freche Frauen habe er lange nicht mehr gesehen, meinte Hartmut Kleis, als er den Musiksommer-Sekt überreichte.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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