Atsch bleibt weiterhin eine Baustelle

Arbeiten in Sebastianusstraße dauern bis Mitte August. Ende Juli soll der Ausbau der Rhenaniastraße beginnen.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Während seit gestern nach kurzer Bauzeit in Büsbach die Fahrbahn der Hostetstraße in Höhe des Umspannwerkes wieder befahrbar ist, werden sich die Atscher noch länger auf Bauarbeiten einstellen müssen. Nachdem der Einbau verkehrssichernder Maßnahmen in die Sebastianusstraße in Höhe der Kirche umfangreicher als geplant ausgefallen ist und die Arbeiten von Oktober bis Ende April gedauert haben, wird diese Landesstraße 236 auch in Höhe von Hirschfeld und Rehgrund länger als erhofft eine Baustelle bleiben.

 

Ursprünglich bis zum 21. Juli sollten der Einbau von Querungshilfen und die Umgestaltung der Bushaltestellen erledigt sein. Das Vorhaben wird sich nach aktuellen Schätzungen bis Mitte August hinziehen. Gleich eine ganze Reihe von Ursachen gibt‘s dafür, dass sich das Baufeld mittlerweile auf gut 120 Meter erstreckt und es weitaus tiefer ausgekoffert ist, als die Verkehrssicherungsmaßnahmen in der Fahrbahn alleine das erfordern würden, berichtet das Tiefbauunternehmen Gebrüder Kutsch.

 

Aufgesattelt auf den ursprünglichen Auftrag wurden durch Stadt, Landesbetrieb und Versorgungsträger eine Reihe von Mehrarbeiten. Das fängt an mit der Verlegung eines Kanals für die Straßenentwässerung, geht weiter mit einer umfangreichen Verlegung von Strom-, Gas- und Kommunikationsleitungen und endet beim Bau einer Mauer, die die

Sebastinausstraße zu dem tiefer liegenden Gehweg abstützen wird. Sie wird ähnlich wie am Nachtigällchen erstellt. Die Statik liegt mittlerweile vor, die Bauteile sind geordert.

 

Zudem erwies sich der Untergrund als nicht standfest genug. Es musste ein Bodenaustausch vorgenommen werden. Auf der einen Fahrbahnseite sind die Arbeiten an den Versorgungsleitungen nahezu abgeschlossen, es folgt nun die gegenüberliegende Seite. Es bleibt weiterhin bei der Umleitung durch das Hirschfeld.

 

Ist diese Maßnahme abgeschlossen, sollen in Höhe der Nordstraße noch Verengungen in die Fahrbahn eingebaut werden, was allerdings ohne Vollsperrung der L 236 erfolgen soll.

 

Ende Juli soll die nächste Baustelle in Atsch in der Rhenania­straße beginnen, so der Technische Beigeordnete Tobias Röhm. Dann möchte die Stadt den zweiten Abschnitt ihrer Sanierungsmaßnahme zwischen Probsteistraße und Hauptbahnhof umsetzen, nachdem der erste Abschnitt zwischen Münsterbach- und Probsteistraße im Frühjahr 2016 fertiggestellt worden ist.

 

Im Rahmen des nun anstehenden Ausbaus wird auch der Vorplatz des Hauptbahnhofes attraktiver gestaltet. Dieser soll dank einer einspurigen Verkehrsführung mittels Baustellenampeln während der auf sechs Monate kalkulierten Bauzeit immer erreichbar bleiben. Somit werden sich die Arbeiten je nach Witterung etwa bis Karneval hinziehen.

 

Voraussichtlich im Juli werden die eigentlichen Arbeiten am neuen P+R-Parkhaus abgeschlossen werden können. Aber die Inbetriebnahme ist erst für August geplant, weil die Zufahrt zum Parkhaus mit seinen 284 Stellplätzen erst im Rahmen der Arbeiten an dem Endstück der Rhenaniastraße erstellt wird. Zudem muss noch das Vorfeld in Ordnung gebracht werden, wo weitere Stellplätze verbleiben. Unter dem Strich werden es mit 377 Parkplätzen 211 mehr sein als bisher.

 

Kurz nach Beginn des zweiten Bauabschnittes durch die Stadt möchte der Landesbetrieb Straßenbau mit dem dritten Bauabschnitt auf seinem Teil der Rhenaniastraße beginnen, wie Projektleiter Arnd Meyer erklärt. Dann, wenn die Arbeiten in der oberen Sebastianus­straße voraussichtlich Mitte August abgeschlossen sind, soll der Abschnitt dieser Landesstraße 236 zwischen Dreieck und Münsterbachstraße in Angriff genommen werden. Die Bauzeit wird mit drei bis vier Monaten kalkuliert.

 

Absehbar, aber noch nicht terminiert ist eine weitere Baumaßnahme an der L 238. In Höhe von Leoni Kerpen möchte der Landesbetrieb die Stützmauer zwischen Zweifaller Straße und Gehweg erneuern. „Die Stützwände sind bestellt“, sagt Meyer. Wenn sie geliefert werden können, soll der Einbau erfolgen. Die Planung des Ordnungsamtes zur Verkehrsführung sieht eine zweiwöchige Vollsperrung sowie jeweils vorher und nachher für drei Wochen eine halbspurige Verkehrsführung mit Baustellenampeln vor. In der Innenstadt sollen die Arbeiten an der Rathausstraße am 14. August beginnen. In der Sitzung des Verkehrsausschusses am 5. Juli möchte die Verwaltung den nun mit Lube & Krings neu abgestimmten Bauzeitenplan präsentieren.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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