Raus aus der Krise – CAE im Aufwind

Das Unternehmen modernisiert seinen Stolberger Firmensitz – Neue Mitarbeiter werden gesucht.

Beim Besuch der CAE Elektronik GmbH drehte Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier ein paar Runden im Tornado-Flugsimulator. Foto: Benjamin Zilkens
Beim Besuch der CAE Elektronik GmbH drehte Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier ein paar Runden im Tornado-Flugsimulator. Foto: Benjamin Zilkens

„Das hat Spaß gemacht!“, sagt Tim Grüttemeier nach seinem kurzen Testflug mit dem Tornado über den Stolberger Luftraum. Sogar ein paar waghalsige Schrauben hat der Bürgermeister eingebaut. Um es vorweg zu nehmen: Natürlich ist Grüttemeier bei seinem Besuch der CAE Elektronik GmbH im Gewerbegebiet Steinfurt nicht wirklich abgehoben. Was umgekehrt aber durchaus auf das Unternehmen zutrifft.

 

Denn die auf die Entwicklung, Herstellung und Betreuung von Flugsimulationssystemen spezialisierte Tochtergesellschaft des kanadischen CAE-Konzerns startet seit einigen Jahren in Stolberg wieder richtig durch. Das Unternehmen ist damit zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor für die Stadt geworden, über dessen Fortschritte sich der Bürgermeister deshalb persönlich informieren wollte.

 

Bei CAE Elektronik geht es in vielerlei Hinsicht vorwärts. Nicht nur hat das Unternehmen in diesem Jahr den ersten von fünf Bauabschnitten zur Modernisierung des Standorts abgeschlossen; auch finanziell und personell geht es seit der Krise vor rund fünf Jahren wieder in die richtige Richtung.

 

„Wir haben unseren Umsatz in den vergangenen vier Jahren um 60 Prozent steigern können“, rechnet Personalchef Thies Sander vor. Das hat zum einen damit zu tun, dass das Unternehmen mittlerweile auch andere Schwerpunkte setzt. „Unser altes Geschäft war die Herstellung der Simulationen und unsere Kunden, zum Beispiel die Bundeswehr und die NATO, bilden dann ihr Personal selbst aus. Allerdings werden die Ausbildungsleistungen zunehmend ausgelagert. Seit dem vergangenen Jahr halten wir deshalb für die NATO in Geilenkirchen 18 Instruktoren bereit, die die Trainings durchführen.“ Zum anderen habe sich der Markt durch politische Einflüsse und zunehmende Unsicherheiten im globalen Machtgefüge verändert, was sich positiv auf die Geschäftsaussichten auswirke. „Die NATO erhöht ihre Ausgaben, neue Budgets werden frei. Für uns ist das positiv“, so Sander.

 

Um dem steigenden Auftragsaufkommen gerecht werden zu können, investiert CAE massiv in neue Mitarbeiter. Allein in den vergangenen zwölf Monaten ist das Personal um rund 30 Mitarbeiter aufgestockt worden. Ebenso viele Stellen sind derzeit offen. Gesucht werden insbesondere Software-Ingenieure, Projektmanager und zunehmend auch Mitarbeiter für den Bereich Training und Services. „Da suchen wir vor allem nach Leuten mit operativem Hintergrund, die also von der Bundeswehr kommen und wissen, wie der Kunde tickt und auf Augenhöhe kommunizieren können. Solche Leute sind dann auch bei uns im Unternehmen multifunktional einsetzbar“, sagt Sander. Diese seien allerdings nicht immer in der Region zu finden, auch wenn das Unternehmen hier ebenfalls nach Mitarbeitern Ausschau halte. „Wir müssen darüber hinaus aber europaweit nach kompetenten Leuten gucken. Zuletzt haben wir rund 10 Ingenieure aus Spanien für uns gewinnen können.“

 

CAE sorgt darüber hinaus selbst für Nachwuchs. Die Ausbildungsstellen für 2017 seien alle besetzt, für 2018 würden aber erneut Azubis im kaufmännischen Bereich, als IT-Fachinformatiker und als mathematisch-technischer Software-Entwickler gesucht. Dem Expansionskurs wird auch im Hinblick auf die Infrastruktur Rechnung getragen. In dem ehemaligen Fertigungsbereich, der lange Zeit brach lag, sind neue Arbeitsbereiche entstanden. Ein modern ausgestatteter Raum für Meetings und Präsentationen sowie ein Lounge-Bereich gehören ebenfalls dazu.

 

CAE setzt dabei auf ein „Open-Space-Konzept“, das bedeutet: „Alle Räume gehören zum Arbeitsbereich“, erklärt Thies Sander. „Es handelt sich also nicht einfach um ein Großraumbüro, sondern stellt eine Erweiterung dieses Konzepts dar.“ Der moderne Standard soll in den kommenden fünf Jahren auch in den anderen Gebäudeteilen Einzug halten. Die Bauabschnitte zwei bis fünf sollen in den kommenden sechs Jahren realisiert werden.

 

Quelle: Super Mittwoch

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

in der StädteRegion Aachen

Martinstraße 8

52062 Aachen

 

Telefon: 0241 / 470 71 70
Telefax: 0241 / 470 71 77
E-Mail: gruettemeier@cdu-staedteregion-aachen.de

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