Publikum sofort in den Bann gezogen

Schulübergreifende Theater AG führt ein Schwarzlicht-Theaterstück auf. Chor der Grundschule singt zur Einstimmung.

Foto: L. Franzen
Foto: L. Franzen

Gelebte Inklusion präsentierte die schulübergreifende Theater-AG der Grundschule Hermannstraße und der Förderschule Regenbogenschule jetzt mit ihrem Schwarzlicht-Theater-Stück „Frederick und seine Freunde“.

 

Denn in dieser AG wachsen Schüler mit und ohne Behinderung gemeinsam zu kleinen Schauspielern heran. Ein ganzes Schuljahr hatten die beiden Lehrerinnen Margarita Bartel von der Grundschule, und F. Vonderstein von der Regenbogenschule zusammen mit 15 Schülerinnen und Schülern der Primarstufe geprobt, Kulissen und Kostüme erstellt.

 

Im Foyer der Regenbogenschule herrschte deshalb gespannte Stimmung bei den Premierengästen, Schülerinnen und Schülern der beiden Schulen und den Eltern der Schauspielerinnen und Schauspielern. Zur Einstimmung sang der Chor der Grundschule Hermannstraße zwei Lieder, sie wurden von ihrem Chorleiter Peter Verhees begleitet, der mit ihnen nicht nur zwei aktuelle Songs, sondern auch eine ansprechende Choreografie einstudiert hatte. Der Chor erhielt großen Applaus.

 

Dann öffnete sich der Vorhang für das Theaterstück nach der Vorlage des Buches von Leo Lionni. Mit ansprechenden Kostümen und gelungenen Ideen der Umsetzung im Schwarzlicht konnten die Schülerinnen und Schüler der Theater-AG ihr Können unter Beweis stellen.

 

Die beiden Lehrerinnen hatten dazu passende aktuelle Songs ausgesucht, so dass auch das Publikum immer wieder in den Bann gezogen wurde.

 

Faszinierend an der Aufführung war, dass im Schwarzlicht die beiden Schülergruppen nicht zu unterscheiden waren. Die Premiere wurde mit großem Beifall gefeiert, so dass die Schülerinnen und Schüler selbstbewusst ihren weiteren drei Aufführungen entgegen sehen konnten.

 

Die Zusammenarbeit in der Schwarzlicht-Theater-AG zwischen den beiden Schulen gibt es seit mehreren Jahren, zwischen den beiden Schulen besteht seit September 2015 eine Kooperationsvereinbarung.

 

Die beiden Initiatorinnen der Kooperation, Renate Krickel, Schulleiterin der Grundschule, und Gundula Brüggenwirth, ehemalige Schulleiterin der Regenbogenschule, waren bei der Premiere dabei.

 

Lukas Franzen, Inklusionsbeauftragter der Stadt Stolberg, gehörte ebenfalls zu den Gästen der Premierenaufführung.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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