Vielfältige Feier statt Parade Volltreffer

Bilanz von „Stolberg goes Österreich“ fällt äußerst positiv aus. Das neue Konzept hat zahlreiche Menschen in Innenstadt gelockt.

Foto: D. Müller
Foto: D. Müller

Das großartige Konzert „The Spirit of Falco“ mit Hans-Peter Gill und Band als Highlight von „Stolberg goes Österreich“ wird vielen Besuchern noch lange in Erinnerung bleiben. Den Machern bestimmt ebenso – auch weil es kleine Pannen gab: Zwei, drei Mal streikte ein Teil der Musikanlage, und der Sound baute kurzzeitig massiv ab. Die Band zeigte sich davon ungerührt, machte professionell weiter, und professionell wie flexibel ging es derweil auch hinter den Kulissen zu. Die Tontechniker haben schnell ein überhitzendes Gerät als Ursache ausgemacht, und Kulturmanager Max Krieger schaffte rasch einen Ventilator zur Kühlung herbei.

 

Einen zweiten Ventilator brachte nur Sekunden später der Bürgermeister persönlich. Tim Grüttemeier hatte den Lüfter aus seinem Büro geholt.

 

„Bei einer dreitägigen Veranstaltung mit 25 Konzerten, zehn Bühnen und insgesamt mehr als 200 Künstlern im Einsatz kann immer irgendwo etwas Unvorhersehbares passieren. Dann gilt es, schnell zu improvisieren, denn die Show muss weiter gehen“, beschreibt Krieger. Und die Show ging weiter.

 

Am Samstagabend in der Altstadt, und auch am verkaufsoffenen Sonntag mit verändertem Konzept – ohne Parade und stattdessen mit zahlreichen Programmpunkten – waren Kaiserplatz, Steinweg, Burg-Center und Altstadt trotz schwüler Hitze stark frequentiert.

 

„Das zeigt, dass sich das neue Konzept bewährt hat. Die Parade hat zwar auch viele Menschen angelockt, aber der Großteil hat sich unmittelbar nach der Parade wieder aus der Innenstadt zurückgezogen. Seit ,Stolberg goes …‘ am verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr Programm an diversen Schauplätzen bietet, verweilen die Festival-Besucher wesentlich länger in der Stadt“, resümiert Grüttemeier. Ebenso aufgegangen sei das Rezept mit der Großveranstaltung auf dem Kaiserplatz am Samstagabend.

 

„Das Konzert ,The Spirit of Falco‘ war fantastisch, und danach haben sehr viele Menschen noch bis in die Morgenstunden in der Altstadt weitergefeiert“, sagt der Bürgermeister. Kulturmanager und Bürgermeister ziehen ein positives Fazit hinsichtlich der elften Auflage von „Stolberg goes ...“, das wohl auch die Gastronomen in der Innenstadt teilen dürften, denn sie hatten alle Hände voll zu tun. Seitens der Geschäftsleute zeigt sich zum Beispiel Barbara Kohler, die auch im Vorstand der Gesellschaft für Stadtmarketing Stolberg SMS engagiert ist, ebenfalls zufrieden mit dem Kulturfestival und vor allem mit dem verkaufsoffenen Sonntag.

 

„Es war gut, dass der Willy-Brandt-Platz bespielt war, denn so konnte der verkaufsoffene Sonntag bis zum Burg-Center ausgedehnt werden.“ Die Kundenresonanz sei gut gewesen, und die verkaufsoffenen Sonntage seien für die Geschäfte wichtig, da „einerseits an den Tagen selbst viel los ist, und wir unser Angebot den Stolbergern und vielen auswärtigen Gästen offen präsentieren und auf uns aufmerksam machen können“, erklärt Kohler.

 

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

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