Neue Struktur: Altershomogene Gruppen

Kinder der Kindertagesstätte St. Sebastianus ziehen in den Neubau. Sieben Erzieherinnen für U3-Betreuung eingestellt.

Fotos: Nadine Tocay
Fotos: Nadine Tocay

Die Bauarbeiten an der Kindertagesstätte St. Sebastianus laufen auf Hochtouren. Anfang August – pünktlich zum neuen Kindergarten-Jahr – sollen die Sanierung des Altbaus und der Neubau fertiggestellt sein.

 

Die Tagesstätte umfasst dann fünf statt wie bisher drei Gruppen und bietet Platz für insgesamt 90 Kinder. Auch zwei Gruppen für die U2- respektive U3-Betreuung von 28 Kindern sind eingeplant. Um den besonderen Ansprüchen der Kleinsten gerecht zu werden, wurde die Anzahl der Mitarbeiter von neun auf 16 aufgestockt. Auch Fortbildungen waren nötig, um die Erzieherinnen im Umgang mit den Kleinkindern zu schulen.

 

Bereits Anfang April war der Neubau soweit fertig, dass die Kinder aus dem Altbau übergangsweise dort einziehen konnten. „Wir bleiben hier bis August, denn jetzt wird der alte Teil erst einmal saniert“, erklärt Silke Peters, die Einrichtungsleiterin. Der Bestandsbau erhält unter anderem neue Büro- und Toilettenräume. Sobald die Arbeiten dort abgeschlossen und die Kinder wieder zurückgezogen sind, wird der Neubau für die Betreuung der ganz Kleinen vorbereitet.

 

Rund 990 000 Euro kostete das neue Gebäude insgesamt. Ursprünglich waren für das Projekt

800 000 Euro angesetzt. 396 000 Euro fließen aus Bundesmitteln für den Ausbau der U3-Betreuung hinein, 210 000 Euro sponsert die Stadt. Den Rest finanziert die Pfarre St. Lucia, der Träger der Kindertagesstätte: 387 000 Euro für die Errichtung selbst sowie das Grundstück. Weitere 400 000 Euro kommen für die Sanierung des Altbaus hinzu. Doch nicht nur die reinen Baumaßnahmen müssen finanziert werden: „Dazu kommt noch das ganze Inventar für die U3-Kinder“, erläutert René Deitert, Verbundleiter der Kindertagesstätten St. Sebastianus und Clara Fey. Hier müsse man mit einem Betrag im sechsstelligen Bereich rechnen. „Das fängt bei Tischen und Stühlen an, geht über Betten und hört beim Lätzchen auf“, meint er.

 

Täglich kämen Paletten mit Lieferungen ins Haus. Peters kümmert sich um deren Annahme und koordiniert vor Ort die Handwerker, wenn der Verbundleiter selbst nicht im Haus ist. Sie sei im letzten Jahr schon fast eine Art Bauleiterin gewesen, erzählt er.

 

Der alltägliche Kindergartenbetrieb läuft während der Bauphase weiter. „Es ist für uns alle eine enorme Herausforderung, sowohl für die Kinder als auch für die Erzieher – aber durchaus eine positive“, konkludiert Deitert.

 

Neben dem Altbau wird auch das anliegende Pfarrheim saniert, das später der gemeinschaftlichen Nutzung dienen soll; und auch der Vorplatz wird noch verschönert.

 

Konzeptionell verändert sich ebenfalls einiges in der Tagesstätte: Im Moment gibt es eine gruppenübergreifende Betreuung. Die Kinder suchen sich also morgens selbst aus, in welche Gruppe sie an diesem Tag gehen möchten. Die morgendliche Begrüßung und das Mittagessen finden jedoch in der gewohnten Konstellation statt.

 

Ab August wird es dann eine altershomogene Betreuung geben: In zwei Gruppen werden Kinder im Alter von drei und vier Jahren betreut, eine weitere übernimmt die Vorbereitung der Vorschulkinder auf deren Einschulung.

 

Deitert ist angesichts der vielen Veränderungen ziemlich positiv gestimmt: „Wir sind sehr zuversichtlich, dass alles funktioniert. Wir haben uns gut auf die Umstrukturierung vorbereitet und sind mit Sicherheit pünktlich ab August startklar.“

 

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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