Ein buntes Netz des Lebens geknüpft

Stolbergs Stadtteil Gressenich feiert sein Pfarrfest . Symbole für geschenkte Zeit, Hoffnung und Umkehr.

Foto: M. L. Otten
Foto: M. L. Otten

Abseits vom Trubel um die Veranstaltung „Stolberg goes…“ feierte Gressenich sein Pfarrfest und „knüpfte ein buntes Netz des Lebens“.

 

Was darunter zu verstehen ist, machte der Familiengottesdienst deutlich. Das Vorbereitungsteam um Pfarrer Norbert Bolz erzählte nicht nur „das Märchen vom bunten Netz“ und deren Bewohner vom Dorf „Farbenfroh“, sondern zog rote, blaue, grüne, weiße, schwarze, lilafarbene und gelbe Fäden von einem zum andern.

 

Diese Fäden waren Symbole für geschenkte Zeit, Treue, Lebendigkeit, Hoffnung, Freude, Trauer, Umkehr und Verzeihung, Licht und Wärme, wie man es immer wieder spürt, wenn die Menschen an verschiedenen Orten miteinander zufrieden und glücklich leben. Durchzogen mit glitzernden Fäden, die das Netz zum Leuchten und Strahlen bringen, zeigte es die Verbundenheit mit Jesus Christus und untereinander.

 

Pfarrer Bolz hatte zuvor in seiner Ansprache am Dreifaltigkeitssonntag von einem etwas anderen Einmaleins als üblich gesprochen. Dreimal eins sind in der Kirche nicht drei, sondern eins. Gott ist einer und zugleich drei Personen: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Wenn man ihn auch nicht sehen kann, so feiern wir doch die Verbindung mit ihm.

 

Der Glaube ist es, der alles zusammenhält und wie die Liebe immer neu geknüpft werden muss. Der 2015 gegründete Kinderchor unter Leitung von Mark Sänger bereicherte den Gottesdienst mit dem Cohen „Halleluja“, einem „Vater unser“ und dem Friedenslied „Love Shine A Light“. Im Anschluss an die Messe schien ganz Gressenich auf den Beinen. Viele fleißige Hände waren im Einsatz bei Cafeteria, Getränke- und Verzehrständen.

 

Um eine noch größere Anzahl von Menschen, angelockt durch den Waffelduft und die zünftigen Klängen der Gressenicher Blasmusikanten, in den Innenräumen des Pfarrheims und draußen im Pfarrgarten zu bedienen.

 

Bei herrlichem Sommerwetter tobten die Kinder auf der Hüpfburg mit Rutsche, während sich die Erwachsenen an der Showtanzgruppe Gressenich erfreuten und den musikalischen Einlagen von Lilly Prümm, Lana Sänger, Nina Meuser und Angelina Schartmann lauschten.

 

Begleitet von Mark Sänger am Piano, versüßten sie den Nachmittag mit einem Seemannsliederpotpourri, Michael Jacksons „We are the world“ und „Geboren um zu leben“ von Unheilig.

 

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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