Bandbreite des zivilen Engagements

Die Kupferstadt Stolberg verleiht zum dritten Mal den Ehrenamtspreis an Menschen, die „der Solidargemeinschaft ein Gesicht geben“ – Auszeichnung im Rittersaal der Burg.

Marita von der Weiden (sitzend v. l.), Dieter Call, Christa und Karl-Heinz (nicht im Bild) Oedekoven, Hans Charles, Hartmut Kleis und André Hennecken sind von Bürgermeister Tim Grüttemeier und der Ehrenamtsbeauftragten Hildegard Nießen mit dem Ehrenamtspr
Marita von der Weiden (sitzend v. l.), Dieter Call, Christa und Karl-Heinz (nicht im Bild) Oedekoven, Hans Charles, Hartmut Kleis und André Hennecken sind von Bürgermeister Tim Grüttemeier und der Ehrenamtsbeauftragten Hildegard Nießen mit dem Ehrenamtspr

ntegration, Bildung, Nahversorgung, Musik, Sport, Kunst, Brauchtumspflege und mehr – auch bei der dritten Verleihung des Ehrenamtspreises der Kupferstadt spiegelten die neuen Preisträger die Bandbreite des gesellschaftlichen Engagements der Stolberger wider. Marita von der Weiden, Dieter Call, Christa und Karl-Heinz Oedekoven, Hans Charles, Hartmut Kleis und André Hennecken sind im Rittersaal der Burg von Bürgermeister Tim Grüttemeier und der städtischen Ehrenamtsbeauftragten Hildegard Nießen für ihren bürgerschaftlichen Einsatz ausgezeichnet worden.

 

Bei der Feierstunde unterhielt ein bezaubernder gemischter Chor aus Kindern und Lehrerinnen der Hermannschule unter Leitung von Peter Verhees die Gäste. Vorgeschlagen worden waren die neuen Preisträger zuvor von Bürgern – das Auswahlgremium mit der Ehrenamtsbeauftragten, dem „Preis-Schmied“ Adi Radermacher, dem Bürgermeister, seinen Stellvertretern, den Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen und Schwermetall-Geschäftsführer Dirk Harten entschied, wer schlussendlich bei der von der Spardabank West unterstützten Preisverleihung im Rittersaal ausgezeichnet wurde. Grüttemeier betonte, es mache ihn stolz, immer wieder viele Menschen zu treffen, die unsere Gesellschaft besser und schöner machen würden, indem sie sich zuständig fühlen.

 

„Zuständig für Hilfe und Anteilnahme, für Toleranz, Verständigung und Versöhnung, zuständig auch manchmal dafür, neue Wege zu weisen oder Talente zu fördern oder künftigen Generationen ein gutes Leben zu ermöglichen“, sagte der Bürgermeister. Wie bei einem Stein, den man ins Wasser wirft, habe das Engagement der Ehrenamtler Kreise gezogen. „Dank Ihrer Entschlossenheit zu helfen, sind Bürgergruppen, sind Vereine, ist Bewusstsein gewachsen. Die Ehrenamtlichen hier im Rittersaal wie draußen in unserer Stadt schaffen gemeinsam etwas, das für den Zusammenhalt unserer freiheitlichen Gesellschaft unverzichtbar ist. Sie knüpfen ein Band des Vertrauens und geben der Solidargemeinschaft ein Gesicht.“

 

Und dies in vielerlei Hinsicht, wie die neuen Besitzer der großen Ehrenamtsmedaille – jedes Exemplar ein von dem Kunstschmied Adi Radermacher handgefertigtes Unikat aus dem „Stolberger Gold“ Messing – unter Beweis stellen. Marita von der Weiden musiziert seit mehr als vier Jahrzehnten auf der Gitarre mit und für junge Menschen, eng angelehnt an neue geistliche Lieder. Sie gründete den Instrumentalkreis St. Hubertus in Büsbach, den sie seit über 40 Jahren leitet, begleitete zwei Jahrzehnte den Vichter Jugendchor und ist seit mehr als 18 Jahren bei dem offenen Singen für Senioren, das jeden ersten Donnerstag im Monat im ökumenischen Gemeindezentrum stattfindet.Dieter Call ist seit 1958 Judoka, gründete 1960 die Abteilung Judo bei der DJK Roland und betreibt seit 1963 die Kampfkunst Ju-Jutsu, bei der Call Trainer und Prüfer auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene wurde. Er war 15 Jahre lang Verbands- National-Trainer in Belgien, leistet bis heute Verbandsarbeit in NRW, und der Bundesverdienstkreuzträger steht heute im Alter von 74 Jahren immer noch zwei bis drei Mal in der Woche als Trainer bei der DJK Roland auf der Matte. Zudem engagiert der Sportler sich bei der Interessengemeinschaft Büsbach; etwa als Literat bei der Karnevalistischen Seniorensitzung oder als Mitveranstalter des Büsbacher St.-Martinszugs.

 

Christa und Karl-Heinz Oedkoven sind untrennbar mit der Kunst- und Kulturlandschaft verbunden. In Stolberg und darüber hinaus, so dass es bezeichnend war, dass Karl-Heinz Oedekoven der Preisverleihung nicht beiwohnen konnte, da er ehrenamtlichen Verpflichtungen im Kloster Garnstock in Eupen nachkam. In der Kupferstadt haben die Oedekovens etwa lange Zeit eine Benefizkampagne zu Gunsten der Regenschule betreut und 2010 die Kunstreihe Artibus kuratiert, für die sie bis heute die Promotion übernehmen. Sie gehören zu dem Team, das die Kupferstädter Kunstausfahrt „Art Tour de Stolberg“ ins Leben gerufen hat, initiierten die Kunstreihe „In Memoriam“, organisieren zahlreiche Konzerte und das Stolberger Klassik-Festival, engagieren sich im Helene-Weber-Haus und der Kleiderkammer des Sozialdienstes Katholischer Frauen.

 

In Vicht ist Hans Charles ein wahrer Aktivposten. Seit mehr als 40 Jahren ist er Kassierer in der KG Vicht Närrische Lehmjörese, langjähriges Mitglied der Vichter Schützen, war im örtlichen Männergesangverein ebenso aktiv wie in der Pfarre und bei den Vichter Trommler und Pfeifern. Charles ist Gründungsmitglied und Schatzmeister der Interessengemeinschaft Schönes Vicht, hat am Lehmjöres-Wanderweg mitgewirkt, gehört seit 20 Jahren der Löschgruppe Vicht der Freiwilligen Feuerwehr an und hat mehr als 100 Mal Blut gespendet, um anderen Menschen zu helfen.

 

Ebenfalls in Vicht beheimatet ist Hartmut Kleis. Auch er ist neuer Ehrenamtspreisträger aus mehreren gute Gründen. Zum Einen ob seines Engagements in puncto Bildung und Integration: Kleis hat einen Aktionskreis aus vielsprachigen Personen verschiedener Herkunftsländer gegründet, der Migranten- und Flüchtlingskindern Nachhilfe anbietet. Er gehört seit elf Jahren zum Team des Stolberger Musiksommers, bietet seit 1998 ehrenamtlich Selbsthilfegruppen an und ist als Vereinsvorsitzender maßgeblich an dem Vichter Dorfladen mit Café beteiligt.

 

Brauchtum, Benefiz, Kunst und das Miteinander der Vereine in Breinig und Breinigerberg liegen André Hennecken am Herzen. 1976 gründete er die Breiniger Karnevalsgesellschaft Sündenböcke, deren Vorsitzender er seit 41 Jahren ist. Mit Aktionen wie „Kochen für den guten Zweck“, Adventsgrillen auf dem Hof von „Jasse Walter“, dem „Kölsche Köbes Klaaf“ und aktuell den bunten Fahrrädern in Breinig unterstützt Hennecken – ob in der KG, der Werbegemeinschaft Breinig oder mit seinem Freundeskreis – immer wieder wohltätige Organisationen. Er war Motor bei Breinigs Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, brachte Kunstprojekte wie „Platz gemacht“ und gemeinsam mit Win Braun „Kunst und Breinig“ ins Rollen.

 

Quelle: Super Mittwoch

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

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