Steigungen bis zu 17 Prozent bewältigt

37. Radtourenfahrt des RC Dorff bietet für 500 Teilnehmer fünf anspruchsvolle Strecken . Vier Orte in Belgien gesperrt.

Fo to: T. Dörflinge
Fo to: T. Dörflinge

Ob der anstehende Dolomiten-Marathon oder die Vorbereitung auf die Triathlon-Saison, die Motive der 492 Fahrer und Fahrerinnen waren unterschiedlich, die am Wochenende an der 37. Radtourenfahrt des RC Dorff teilgenommen hatten. Doch ein Ziel hatten die Starter, die aus der Region und darüber hinaus kamen, gemeinsam: Die sportlichen Herausforderungen sollten anspruchsvoll und die Strecke landschaftlich reizvoll sein.

 

Diesen Bedingungen war das Vorbereitungsteam um RTF-Fachwart Helmut Groß voll gerecht geworden. Sie hatten fünf Stecken unterschiedlicher Länge und sportlicher Herausforderungen ausgesucht und vorbereitet, die durch die Aachener Region, das Mergelland und Ostbelgien führten. So wurden beispielsweise Orte wie Raeren, Kelmis, Mechelen, Neufchateau, Val Dieu und Aubel angefahren.

 

Ausgestattet waren die Strecken, die Entfernungen reichten von 46 bis 211 Kilometer, mit Kontrollstellen, an denen Verpflegung gereicht und Stempel für die Wertungskarten des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) vergeben wurden: Die Stempel gaben den Fahrern die Berechtigung am Punktesystem des BDR teilzunehmen, das je nach Höhe und Anzahl im Spätherbst zu Pokalen und Urkunden führen kann.

 

Es herrschten ideale Bedingungen mit angenehmen Temperaturen, und abgesehen von ein paar wenigen Tropfen gab es keinen Regen zu vermelden. Lediglich ein wenig Gegenwind und hier und da ein Schlagloch machten den Radfahrern zu schaffen. Und wer richtige Schwierigkeitsgrade liebte, kam bei den Anstiegen am „Loorberg“ und am „Doodemann“, beide sind in der Umgebung von Gulpen beheimatet, voll auf seine Kosten. Schließlich waren dort 700 und 1400 Meter lange Steigungen zu bewältigen, die bei sieben oder 17 Prozent lagen. Verpflegung gab es aber nicht nur an den Kontrollstellen - beim Zwischenstopp auf der 211 Kilometer langen Marathonstrecke kamen sogar Bratkartoffeln mit Spiegeleiern zur Verköstigung - sondern auch am Start- und Zielpunkt der Breiniger Grundschule an der Stefanstraße. Dort hatten die Verantwortlichen unter dem Vereinsvorsitzenden Professor Dr. Roland Fuchs und dem Pressewart Josef Braun ein aus Kuchen, Grillspezialitäten und Gulaschsuppe bestehendes Angebot vorbereitet.

 

Und wer nach der anstrengenden Tour Duschen wollte, konnte das in den Sanitäreinrichtungen der Grundschule erledigen. Musikalisch angereichert wurde die Open-Air-Veranstaltung - man hatte draußen auf dem Schulhof an Bierzelttischen Platz genommen - von der „Hauskapelle“, die unter der Leitung von Alois Brandenburg Jazz-, Blues- und Popstücke spielte.

 

Voll des Lobes, was Streckenführung, Witterungsbedingungen, sportliche Anreize und Verpflegungsangebote angingen, waren viele Fahrer. Ob Nadine Ader aus Kaarst, Dirk Ortmanns aus Herzogenrath-Merkstein, Ralf Zöller aus Köln oder Andreas Kissenkötter aus Aachen-Eilendorf: Übereinstimmend lobten sie die abwechslungsreichen und sportlichen Strecken sowie das reichhaltige und vielgestaltige Verpflegungsangebot. Auf den Punkt brachte es der 61-jährige Kontrollfahrer Alexander Przybylski aus Erkelenz: „Im Auftrage des Bundes Deutscher Radfahrer bin ich die 119 Kilometer lange Strecke abgefahren. Streckenführung, Anforderungen und Verpflegung entsprachen vollauf unserem Reglement. Ich kann dem RC Dorff nur gratulieren. Er hat uns wiederum ein großartiges sportliches Highlight beschert“.

 

Einen kleinen Wermutstropfen hatten die Verantwortlichen doch zu beklagen: Weil die Lütticher Provinzverwaltung die Durchfahrt durch vier Gemeinden nicht gestattet hatte, musste das Teilnehmerfeld diesmal auf 500 Fahrer und Fahrerinnen begrenzt werden. Bedauerlich deshalb, weil man in Vorjahren stets rund 800 Radtourenfahrer erreicht hatte.

 

Eine Überraschung hatte der RC Dorff zum Schluss parat. Denn die Vereine und die Initiativen, die die meisten Teilnehmer gestellt hatten, wurden mit neuen Wasserflaschen ausgestattet.

 

In den Genuss der Präsente kamen die BDR-Vereine „Schwalbe Eilendorf“ (25 Teilnehmer), „RC 09 Noppenberg“ (14) und „RC Zugvogel Aachen“ (12) sowie die „freien“ Gruppen und Initiativen „Sparkasse Aachen“ (29) und „Brander Triathlon“ (17).

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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