Musik ruft Gänsehaut bei Zuhörern hervor

Die junge Band „Streetkids“ begeistert ihre Fans bei Konzert im Gressenicher Pfarrheim.

Foto: L. otte
Foto: L. otte

Obwohl der Saal im Gressenicher Pfarrheim St. Laurentius mit etwa 150 Zuschauern nahezu voll ist, schaut es zuweilen so aus, als stünde die kleine Sina Walraven alleine vor der Bühne. Die Achtjährige schaut verträumt zu ihr auf, zu der Band „Street Kids“, die vor ihr, ohne dass sie es merkt, alle für sich einnimmt, und himmelt sie an.

 

Die sieben Mitglieder der Nachwuchsband feierten am Samstagabend ein weiteres Debüt. Dabei sind sie schon lange keine Unbekannten mehr, spielten weit verbreitet in NRW oder in Belgien, belegten in der WDR 2 Sendung „Made in Germany“ den zweiten Platz in der Jahresauswertung.

 

Und nun stehen sie hier: Frontmann Hendrik Gilles (Gesang und Gitarre) mit seinem Bruder Erik (E-Gitarre), zusammen mit Paul Kowalka (Bass), Florian Schroif (Schlagzeug), Gino Ganser (Percussions) sowie mit Luisa Bauer, dem einzigen Mädel in der Runde – live in Concert. Dazu im Hintergrund Techniker Lukas Bauer und sein Team.

 

Nachdem die Lichter ausgingen, erstrahlt das Scheinwerferlicht die Bühne. Umrisse der Bandmitglieder lassen sich erahnen, ein Trugbild für das Auge. Erst beim Lichtwechsel werden sie richtig sichtbar.

 

Die Musik ertönt. Robbie Williams „Let Me Entertain You“ bildet den Einstieg und wird dem Wortlaut nach nicht zu viel versprechen. Fast jeder kennt Konzerte, kennt das Gefühl mitgerissen zu werden.

 

Die Frage nachdem Empfinden, ob es einem selbst gefallen hat oder nicht, kann immer nur subjektiv beantwortet werden. In dem Falle herrschte aber seitens des Publikums kollektive Einigkeit. Allein der Gedanke, dass die „Street Kids“, alle gerade mal in einem Alter zwischen 13 und 18 Jahren, so jung ein solches Potenzial mitbringen, ruft pure Gänsehaut hervor. Aus den Musikboxen dröhnen derweil Coversongs von „Purple Rain“ über „Summer of 69“ bis hin zu „Human“.

 

Das Publikum aller Altersklassen singt und tanzt mit, bringt nach jedem Lied seine Begeisterung durch heftigen Applaus zum Ausdruck. Das Besondere ist jedoch vielmehr, dass die Band mit ihren eigenen Songs glänzt: „Mir gefallen die selbst gemachten Lieder am besten. Sie sind deutlich besser, weil darin eigene Ideen stecken“, findet Rock- und Popfan Gianluca Cassese (14). Doch woher kommt die Inspiration?

 

Das passiere aus dem Moment heraus, erzählt Hendrik Gilles Backstage: „Zum Beispiel bei unserem Song „Far away“. Da saßen Lukas und ich am Küchentisch und schauten durch das Fenster in die Sterne. Und plötzlich war die Idee da.“ Von der Muse geküsst brachten sie den Track, in dem es darum geht, dass jemand gestorben ist und sich nach seinem Tod in den Sternen wiederfindet, zu Papier.

 

Jetzt ist er nicht nur Teil der gleichnamigen EP, die die Band zusammen im Renaissance Studio im Köln aufgenommen hat, sondern bildet auch den Höhepunkt der Setlist an diesem Abend: „Es ist wirklich gut gewesen“, betont Zuschauerin Eva Halm (16).

 

„Und es ist unglaublich, wie sie miteinander harmoniert haben“, ergänzt ihre Freundin Greta Rogowski (14). Mit „Far away“ rockten „Street Kids“ noch einmal richtig ab. Schufen eine Atmosphäre, prickelnd, bewegend wie mitreißend. Mit Glitzerregen, Nebelschwaden, Gastauftritten, viel Interaktion mit dem Publikum und sogar einer Freeze-Aktion war alles wie auf den Bühnen der Profis – kein Zweifel, wenn es so weitergeht, gehören sie selbst bald zu den ganz Großen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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