Besucher gratulieren dem Auenland zum Geburtstag

Ganz nah mit der Natur verbunden. Areal zwischen Mulartshütte und Zweifall mit breitem Angebot feiert zehnjähriges Bestehen.

Foto: L. Glantschnig
Foto: L. Glantschnig

Einfach mal die Seele baumeln lassen und ganz nah mit der Natur verbunden sein. Dafür steht das „Auenland“ zwischen Mulartshütte und Zweifall. Seit nun zehn Jahren lockt es Naturliebhaber in den Wald. Am Sonntag wurde zum Anlass des Jubiläums ein Tag der offenen Tür veranstaltet.

 

Das Fest dient als Auftakt der Saison 2017. Abenteuerreich wurde ein Teil des Angebots ab 11 Uhr vorgestellt. Gerade für die zahlreichen Kinder gab es genug Abwechslung, um sich komplett auszutoben.

 

Direkt in der Nähe des Einganges war es bereits unmöglich, den kleinen Hochseilgarten zu übersehen. Außerdem konnten die Kinder bei einem Trödelmarkt beispielsweise ihre alten Spielsachen verkaufen. Weitere Kinder konnten auch beim Basteln ihrer Fantasie freien Lauf lassen und eine Tasche selber gestalten oder sich beim Kinderschminken in ein „wildes Tier“ oder eine „liebe Fee“ verwandeln. Sportlich wurde es dann auf dem Spielplatz des weitläufigen Geländes sowie beim Fußball spielen.

 

Zwei sehr beliebte Attraktionen waren das Bogenschießen und die Kompasstour durch den Wald. Gerade beim Bogenschießen ist die dahinter steckende Waldpädagogik interessant. „Beim Bogenschießen hat man sein Ziel vor Augen und versucht, es zu erreichen. So ist es im richtigen Leben auch, man hat sein Ziel und muss nur noch den Weg dahin gehen“, erklärt Monica Medic, die Frau von Zoran Medic, der das frühere Aseag-Freizeitheim gemeinsam mit Roland Lommen übernommen und schließlich zu dem heutigen Freizeitgelände „Auenland“ aufgebaut hat.

 

Auch die Kompasstour ist für Kinder und Jugendliche eine kleine Herausforderung. Ohne Hilfe des GPS vom Smartphone, nur mit Kompass und Karte ausgestattet, gehen sie in den Wald, um mit Hilfe der zur Verfügung stehenden Utensilien die verschiedensten Aufgaben zwischen den Bäumen zu bewältigen.

 

Am Ende der eineinhalbstündigen Tour sollten sie schließlich wieder gesund und munter zum Auenland zurückkehren. „Die Kinder fühlen sich hier wohl“, so Medic, „sie sind frei, können sich austoben und laut sein, ohne dass es jemanden hier im Wald stört. Auch wenn viel Platz vorhanden ist, können sie sich nicht verlaufen, es bleibt schließlich ein geschützter Raum.“

 

Außerdem wurde gegen Ende des Festes um 17 Uhr ein Heißluftballon auf dem Gelände neben den Tipis und dem Zirkuszelt aufgebaut, der bei gutem Wetter aufsteigen sollte.

 

Natürlich war auch für genügend Verpflegung gesorgt. Mit leckeren Würstchen vom Grill oder frischen Waffeln war das Knurren im Bauch auch wieder gestillt. Für den Kuchen in der Cafeteria zeigte sich der Förderverein des Auenlands verantwortlich, der das Angebot generell immer federführend unterstützt und das Fest mit organisiert hat, da keine öffentlichen Gelder zur Verfügung stehen, sondern alles in Eigenregie gestaltet wird.

 

Das Gelände kann auch an Privatleute für beispielsweise eine Hochzeit oder einen Geburtstag sowie an ganze Schulklassen mit Übernachtung vermietet werden. Die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Stolberg, Karina Wahlen, besuchte das gelungene Fest ebenfalls.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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