Gemeinschaftskonzert wird „Choriale“

Stadtverband Musik stellt neues Konzept vor. Höhere Zuschüsse für musikausübende Vereine und Beteiligung an Weihnachtstagen.

Foto: D. Müller
Foto: D. Müller

Die Bedingungen für dem Stadtverband angeschlossene musikausübende Vereine verbessern sich, und das Gemeinschaftskonzert der Stolberger Chöre erhält eine neues Konzept. Das Konzert wird zur „Choriale“.

 

„Das Gemeinschaftskonzert wird jetzt unter neuem Namen anders organisiert und findet am 17. November im Museum Zinkhütter Hof statt“, erklärte Norbert Steffens, Vorsitzender des Stadtverbands der musikausübenden Vereine bei einer Versammlung in der Gaststätte „En de Kess“. Bisher wurde das ehemalige Gemeinschaftskonzert der Stolberger Männerchöre, bei dem seit 2013 auch gemischte Chöre singen, im dreijährigen Turnus von einem Stolberger Männergesangverein organisiert.

 

„Das war zunehmend eine Belastung für die Chöre, die ja auch ihr eigenes Jahresprogramm stemmen“, sagte Steffens, dass die Organisation künftig ein Zusammenspiel von Stadtverband, Kulturmanager Max Krieger und der von Jürgen Gerres geleiteten Stolberg Touristik sein wird.

 

„Der Stadtverband gestaltet das Programm, Max Krieger kümmert sich um Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, Blumenschmuck und Dekoration, und die Stolberg Touristik verkauft die Karten.“ Da die Stadthalle in den vergangenen Jahren immer schwieriger mit Publikum zu füllen gewesen sei, finde das Konzert ab jetzt im Zinkhütter Hof statt.

 

„Die 320 Plätze dort sind wesentlich leichter zu besetzen.“ Mit dem Etikett „Choriale“ soll auch ein neues Format etabliert werden. Mit einer halbstündigen Pause, in der das Bistro Zinkhütte das Catering übernimmt. „Alle dem Stadtverband angeschlossenen Chöre sind eingeladen, aktiv an der Choriale teilzunehmen. Auf einen Instrumentalteil wird in Zukunft bei dem Gemeinschaftskonzert verzichtet“, beschrieb Steffens. Und prompt kam aus der Versammlung der Wunsch, der Musik-Stadtverband möge künftig auch für Instrumentalvereine ein größeres Konzert organisieren.

 

Steffens berichtete weiterhin, dass der Verband gestärkt aus Gesprächen mit der Stadtverwaltung hervorgegangen sei. So stelle zum Beispiel der Musik-Stadtverband jetzt mit Karl Schäfer eine beratende Stimme im Kulturausschuss der Kupferstadt. Ein weiterer Vorteil für in dem Verband organisierte Vereine: Sie können jetzt bei Bedarf geeignete Proberäume in städtischen Gebäuden gegen eine geringe Gebühr von 2,50 Euro die Stunde nutzen. „Und die Zuschüsse für Matinee-Konzerte sind faktisch erhöht worden“, sagte Steffens. Bisher wurden rund 500 Euro im Jahr auf die Vereine des Stadtverbands verteilt, die morgens ein Konzert gaben. Nun spendiert die Stadt jedem dem Verband angeschlossenen Verein 250 Euro jährlich für eine Matinee-Veranstaltung. Eine zusätzliche Möglichkeit, die Vereinskasse aufzubessern, komme vom städtischen Party-Planer und Touristik-Leiter Jürgen Gerres, führte Steffens aus: „Die Vereine unseres Verbands können gegen eine Aufwandsentschädigung bei den Kupferstädter Weihnachtstagen musizieren.“ An den ersten drei Adventswochenenden (siehe Infokasten) stünden den Vereinen am Kaiserplatz und auf dem unteren Burghof überdachte Bühnen mit Tonanlagen zur Verfügung. Musizierende Chöre würden für ein einstündiges Konzert 200 Euro von der Stadt erhalten, Orchester 350 Euro für ein zweistündiges Konzert, und Akkordeon-Orchester könnten in der Burg konzertieren.

 

Matinee-Konzerte und Weihnachtstage

 

  • Vereine, die dem Musik-Stadtverband angeschlossen sind, können Matinee-Konzerte beim Verband anmelden und Zuschüsse von der Stadt erhalten.
  • Gegen eine entsprechende Aufwandsentschädigung können die Vereine bei den Kupferstädter Weihnachtstagen an den ersten drei Adventswochenenden freitags zwischen 18 und 20 Uhr sowie samstags und sonntags zwischen 14 und 17 Uhr konzertieren.
  • Weitere Informationen bei Norbert Steffens, Vorsitzender des Stadtverbands musikausübender Vereine, Tel.: 0241/550805, E-Mail: norbert.steffens@gmx.net.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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