Mit Speed und Nervenkitzel in die Kurven

Ältester Slotracing-Club Deutschlands ist in Stolberg beheimatet. Der Verein sucht neue Mitglieder. Für Freunde von hohem Tempo.

Foto: L. Otte
Foto: L. Otte

Wenn zu später Stunde Speed-Geräusche durch Werth hallen, dann handelt es sich um ganz spezielle Autorennen. Vier Wagen, eine Strecke: Beim Start wird beschleunigt, die Wagen fliegen nur so über die Bahn, es kommt zu Kopf-an-Kopf-Rennen, die Autos überschlagen sich. Action und Spektakel pur, inklusive Nervenkitzel, ohne Lebensgefahr und im Gegensatz zu illegalen Straßenrennen völlig legal.

 

Für die Mitglieder des 1. Stolberger Automodellclubs ein normaler Mittwochabend. In der alten Schule in Werth treffen sie sich, um Slot-Car-Racing zu betreiben: „Slotracing… Was ist das? Da zucken alle die Schultern“, sagt Andreas Quadflieg, der Zuständige für die Pressearbeit. Vielleicht klingelt es aber bei einem ähnlichen Begriff: Carrera.

 

Da werden doch glatt Kindheitserinnerungen wach. Wie es war im Wohnzimmer die Strecke aufzubauen, zu starten und sich zu fragen, ob das Auto den Looping schafft oder nicht? Vielleicht ist es an der Zeit, diese Erinnerung noch einmal aufzufrischen, denn das Slot-Car gehört vom Typus her nicht nur in die Carrerafamilie, sondern der älteste Slotracing-Club Deutschlands sucht auch mit Nachdruck neue Mitglieder: „Ich war schon immer verrückt nach Autos, in jeder Beziehung“, erzählt Quadflieg von sich selbst und betont, dass das Hobby für jeden etwas sei, der die Geschwindigkeit liebt. Der Ablauf an einem Abend wie diesem ist vom Prinzip her simpel: Mit spurgeführten Miniaturautomodellen der Klassen Scael oder Flexi im Maßstab 1:24 wird hier trainiert.

 

Die 33 Meter lange Strecke aus Holz ermöglicht es, dass die Slotracingbegeisterten auf sechs Spuren, jeweils sechs mal drei Minuten, mit einer reinen Fahrzeit von 18 Minuten über die Bahnen pesen können. Natürlich im Rennen: „Zum einen macht es Spaß, zum anderen muss man sich konzentrieren, weil auch wenn es ein Miteinander ist, bleibt es immer noch ein Gegeneinander“, äußert Markus Kassel, der seit anderthalb Jahren Mitglied des Automodellclubs ist.

 

Via Computer werden am Ende Rennergebnisse ausgerechnet. In Vorbereitung auf Wettbewerbe außerhalb, die manchmal sogar bis zu 24 Stunden gehen können, ist das Training stets eine Herausforderung. Wobei beim Slot-Car-Racing auch eine handwerkliche und technische Begabung gefragt ist: „Ein Auto fährt eine schnelle Runde innerhalb von drei Sekunden mit 36 km/h. Wäre die Strecke gerade. könnten es sogar 60 km/h werden“, so Markus Kassel. Klar, dass bei der Geschwindigkeit, wenn eines der Mini-Autos aus der Bahn geworfen wird, schon mal etwas kaputt gehen kann. Dann muss es in den Boxenstopp, um beim nächsten Rennen wieder an den Start gehen zu können.

 

Kompliziert ist das alles aber nicht: „Das ist kinderleicht, sag ich immer, und meine Frau antwortet dann: ja für Kinder schon“, bringt Kassel abschließend zum Ausdruck und schmunzelt.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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