Energiegeladener Blues und kerniger Rock

Die Band „Dashboard Angels“ begeistert in der Altstadt. Das versierte Quartett überzeugt mit bemerkenswerter Spielfreude.

Foto: D. Müller
Foto: D. Müller

Feinster energiegeladener Blues und kernige handgemachte Rockmusik hat auf dem Programm gestanden, als die Band „Dashboard Angels“ in der Altstadt spielte.

 

Für Musikfreunde ist es längst ein offenes Geheimnis, dass die Livekonzerte im „Piano“ für große Qualität bürgen, und das Gastspiel der Formation aus dem deutsch-belgischen Grenzgebiet reihte sich eindrucksvoll in den hohen Standard der Musikkneipe ein.

 

Die „Dashboard Angels“ begeisterten das Publikum in der gut gefüllten Gaststätte mit einem ansprechenden Repertoire, leidenschaftlicher Spielfreude und ausgewiesenem musikalischen Können gleichermaßen.

 

Dem Bluesrock der 60er und 70er Jahre huldigte das Quartett mit einer bemerkenswerten Songauswahl, in der bekannte Hits und Lieder, die heute nicht oft zu hören sind, eine attraktive Liaison eingingen.

 

Zumal der Gesamteindruck stimmig war, da alle Interpretationen der Stücke von der Band mit dem typischen „Dashboard-Angels“-Sound versehen wurden. Welthits wie „These Boots are made for walking“ von Nancy Sinatra, „Money“ von „Pink Floyd“ oder Billy Joe Royals „Hush“, das freilich an die Version von „Deep Purple“ angelehnt war, ernteten ebenso lautstarken Applaus wie Bo Diddleys „Road Runner“ oder Peter Greens „Oh well“. Bassist „Malle“ und Drummer „Pinky“ bildeten die treibende und kraftstrotzende Rhythmussektion, Sänger „Skoob“ verlieh den „Dashboard Angels“ die authentische Stimme und wechselte sich mit „Böxle“ ab, was Lead- und Sologitarren anging, die bei Stücken wie „I put a Spell on you“ von „Screamin‘ Jay Hawkins“ das Publikum enorm mitrissen. An Perlen wie Rory Gallaghers „Bad Penny“ oder das großartige „Shadow Play“ und „Maggie M‘Gill“ von „The Dorrs“ fand das Publikum außerordentlich viel Gefallen.

 

Den fließenden Übergang von Blues zu Rock demonstrierten die „Dashboard Angels“ gekonnt mit Songs von „ZZ Top“, indem sie unter großem Beifall „Jesus just left Chicago“ und „Waiting for the Bus“ intonierten und mit „Natural born Boogie“ an die britische Band „Huble Pie“ erinnerten. Die Fans von „Led Zeppelin“ kamen bei „Whole lotta Love“ voll auf ihre Kosten, und auch wenn vielleicht vielen der Bandname „Sam the Sham and the Pharaos“ nicht mehr geläufig ist, gab es bei dem Lied „Wooly Bully“ ein vielfaches „Aha-Erlebnis“ in der Altstadt. Dieser Wiedererkennungseffekt blieb bei den meisten Zuhörern zwar aus, als die Band ihre Eigenkompositionen präsentierte, doch auch die Werke aus der Feder der „Dashboard Angels“ überzeugten vollends das Publikum, das sich tanzend und singend bei bester Stimmung zeigte. Songs wie „Free and easy“, „S.O.S“ und „Good to me“ fügten sich nahtlos in das Repertoire mit internationalen Größen der 60er und 70er Jahre ein. Das nächste Konzert im „Piano“, Burgstraße 26, findet bei freiem Eintritt am Samstag, 6. Mai, statt, wenn ab 20 Uhr der Rolling-Stones-Club Stolberg/Aachen seine eigene Band „Dirty Work“ präsentiert.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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