„Hinterher sieht das wie ein Neubau aus“

Die energetische Sanierung und der Umbau des Bürgerhauses Breiniger Berg können starten.

Versammlungsstätte und Heimat vieler Stolberger Vereine: Das Bürgerhaus Breiniger Berg, das nun modernisiert wird. Foto: B. Zilkens
Versammlungsstätte und Heimat vieler Stolberger Vereine: Das Bürgerhaus Breiniger Berg, das nun modernisiert wird. Foto: B. Zilkens

Mit Briefen ist das ja so eine Sache: Rechnungen sind in der Post höchst ungern gesehen, bei Geburtstags- oder Weihnachtskarten ist die Freude hingegen groß. Der Brief, der Mitte März auf dem Schreibtisch des Technischen Beigeordneten der Kupferstadt, Tobias Röhm, gelandet ist, dürfte allerdings zu jener Kategorie zählen, die man gerne entgegennimmt. Dabei handelte es sich nämlich um einen Förderbescheid des Bundes, der im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative 200.000 Euro für die energetische Sanierung des Bürgerhauses Breiniger Berg zur Verfügung stellt. Das sind immerhin 50 Prozent der Gesamtsumme, die in das Projekt gesteckt wird. Für den Ortsteil Breiniger Berg ist das Gebäude von großer Bedeutung. Hier sind nicht nur eine städtische Kita und das Deutsche Rote Kreuz untergebracht, auch vom Eifelverein und anderen Institutionen werden die Räumlichkeiten rege genutzt.

 

„Wir haben aktuell eine Menge städtischer Liegenschaften im Blick, deren Energieeffizienz wir verbessern wollen“, so Röhm bei einem anberaumten Ortstermin. „Das Bürgerhaus ist ein Paradebeispiel für das, was wir an anderen Stellen noch vorhaben.“ Nämlich eine ganze Menge, wenn man auf die Liste der Dinge schaut, die im Zuge der Sanierung erneuert werden: Fassade, Dach, Fenster und Türen – alles wird auf den neuesten energetischen Stand gebracht, so dass 70 Prozent der derzeit anfallenden Energiekosten eingespart werden können. Davon profitieren nicht nur das Klima, sondern auch die Kinder, Betreuer und Vereinsmitglieder, die das Gebäude nutzen: „Die Sanierung ist gut für das Raumklima, weil eine konstante Temperatur herrscht, ohne dass dafür die Heizung voll aufgedreht werden muss“, erklärt der städtische Klimaschutzmanager Georg Trocha. „Die Kinder und alle anderen werden sich wohlfühlen.“

 

Zu den Wohlfühlfaktoren, die hinzukommen, zählt auch das Erscheinungsbild des Gebäudes, das sich deutlich ändern und attraktiver gestaltet werde: „Hinterher sieht das aus wie ein Neubau“, ist sich Guido Weber, Architekt bei der städtischen Abteilung Hochbau, sicher. Das Gelände rund um das Bürgerhaus wird ebenfalls umgestaltet. Auf der Seite am Breiniger Berg entsteht eine klar abgetrennte Spielfläche für die Kindertagesstätte. Die Parkplätze, die sich derzeit noch dort befinden, werden auf die Seite Am Trimborn verlegt. Dort soll sich dann auch der Haupteingang zum Gebäude befinden, selbstverständlich alles barrierefrei. „Dadurch entschärfen wir zugleich die Verkehrssituation am Breiniger Berg“, betont Tobias Röhm.

 

Neben der energetischen Sanierung wird auch das Innere des Bürgerhauses neu gestaltet, insbesondere die sanitären Anlagen und der Fußboden. Darüber hinaus werden einige Durchbrüche gemacht, um Platz für einen zweiten Gruppenraum zu schaffen. Denn wenn die Arbeiten im Sommer 2018 – so hofft man bei der Stadt – abgeschlossen sind, soll die städtische Kita um eine Gruppe erweitert werden. Die Umbaumaßnahmen in der Kita schlagen noch einmal mit 313.000 Euro zu Buche – allerdings werden diese zu 90 Prozent aus Fördertöpfen des Landes bezahlt. Besonderes Augenmerk wird im Inneren auch auf den Brandschutz nebst Sicherheitsbeleuchtung und Elektronik gelegt, die ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht werden.

 

Bis alles fertig ist, wird allerdings noch einige Zeit vergehen. Nach den Osterferien werden die konkreten Planungen Schritt für Schritt vorangetrieben, dann starten nach und nach die Bauarbeiten. Der Betrieb in der Kita und die Nutzung durch die Vereine sollen unterdessen weiterlaufen. „Wir hatten schon ein wenig Bedenken was die Lautstärke angeht“, gibt Kita-Leiterin Rita Micklitz zu. Diese sei aber unbegründet, so Guido Weber. „Wir haben Erfahrung darin, um Bestand umzubauen und können einige Arbeiten in die Abendstunden verlegen, so dass die Belastung nicht so groß ist.“ Einige lärmintensive Arbeiten könnten – ja nach Planungsfortschritt – auch schon in den Sommerferien über die Bühne gehen. Darüber hinaus gelte: „Wir müssen einfach miteinander reden und uns abstimmen, dann klappt das schon.“

 

Quelle: Stolberger Mittwoch

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