Deutschunterricht, Kita, THW und „Brottheke“

Jugendliche haben in der Kupferstadt viele Möglichkeiten, sich für andere Menschen ehrenamtlich einzusetzen

Junge Menschen, die in ihrer Freizeit ehrenamtlich helfen Foto: Stadt Stolberg
Junge Menschen, die in ihrer Freizeit ehrenamtlich helfen Foto: Stadt Stolberg

Es ist ein ungewohntes Bild in den Räumen der Stolberger Tafel. Noch vor der offiziellen Öffnungszeit treffen sich zwölf Jugendliche im Vorraum. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin, Frau Feszler von der Sekundarschule und der Sozialarbeiterin Anne-Christine Barry treffen sie auf den Stolberger Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier und die Ehrenamtsbeauftragte Hildegard Nießen, die die jungen Stolberger kennenlernen möchten und mehr über ihr ehrenamtliches Engagement erfahren wollen.

 

„Ich freue mich sehr über diesen gemeinsamen Termin“, so der Bürgermeister. „Alle Jugendlichen verbindet das vorbildliche ehrenamtliche Engagement. Die einen sind im Rahmen des Schulprojekts „Helfende Hände“ aktiv, die anderen arbeiten in ihrer Freizeit in den vielseitigen Bereichen der Offenen Jugendarbeit, in den Jugendtreffs oder beim Jugendbus mit.“ Zum Einstieg in den Erfahrungsaustausch erläuterte Frau Feszler kurz das Schulprojekt „Helfende Hände“, das im Rahmen des Schulfachs Soziales Lernen durchgeführt wird. Die Schüler suchen sich dabei nach eigener Neigung eine Aufgabe aus und unterstützen die gewählte Organisation zehn Stunden pro Halbjahr. Auf die Aufforderung: „Nennt mal Beispiele!“ kommen schnell von allen Seiten die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten.

 

Kita, THW, Gemeindezentrum, Stadtbücherei, OGGS Atsch – der Tonfall, mit dem die Jugendlichen von ihrem Einsatz erzählen, beweist, dass es ihnen Spaß macht. „Und jetzt möchten sieben Schüler im nächsten halben Jahr die Ehrenamtler der Tafel verstärken“ so Frau Feszler. Die freuen sich und man spürt die Bereitschaft der Älteren, sich auf diese Zusammenarbeit einzulassen. In der Tafel wird das gemeinsame Engagement von jungen Leuten und den vielen älteren Ehrenamtlern bereits gelebt. „Wir versorgen 736 Familien mit 1885 Köpfen“ so Gisela Becker-Bonaventura, „da sind wir froh über jede Unterstützung.“ Zum Beispiel durch Max, der im Rahmen seines Sozialen Jahres mithilft, oder durch Leonie, 15 Jahre, Schülerin am Goethe-Gymnasium.

 

Nicht nur bei der Tafel, auch im Bereich der Jugendarbeit engagieren sich viele junge Menschen. Sie sind zum Teil schon sehr lange dabei, haben den Einstieg über die Jugendtreffs gefunden und sind dann als Ehrenamtler dabeigeblieben. Dabei erleben sie, wie viel Spaß man in der Gemeinschaft hat und was man alles auf die Beine stellen kann. Zum Beispiel ein Filmprojekt: Jonas Henke, Kevin Felder, Sergej Margaf, Angelique Boutan und Robert Schramm erzählten bei dem Termin anschaulich von den Dreharbeiten. Anne-Christine Barry vom Stolberger Jugendamt zeigte sich begeistert über die Kreativität und den Eifer der Jugendlichen. „Wir machen das, weil es Spaß macht, mit anderen Gleichaltrigen zu arbeiten und für Andere mal etwas Neues zu organisieren“, so Jonas Henke. „Aber wir wollen auch ausdrücklich hervorheben, dass es für uns sehr motivierend ist, wenn unser Engagement durch Termine wie diesen wertgeschätzt wird.

 

Quelle: Stolberger Mittwoch

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

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