Bürgerhaus Breiniger Berg wird saniert und neu gestaltet

Energetische Sanierung soll 400 000 Euro kosten und wird zu 50 Prozent gefördert. Auch die Innenräume werden umgebaut.

Foto: Leandra Kubiak
Foto: Leandra Kubiak

Das Bürgerhaus Breiniger Berg erhält einen neuen Anstrich. Wobei das – wörtlich genommen – viel zu wenig gesagt ist. Das Gebäude am Breiniger Berg 91, in dem sich die Städtische Kindertagesstätte Breiniger Berg und Räumlichkeiten des Deutschen Roten Kreuzes befinden, soll komplett energetisch saniert und umgestaltet werden.

 

Für die energetische Sanierung wird mit einem finanziellen Aufwand von rund 400 000 Euro gerechnet. Der Stadt Stolberg liegt inzwischen ein Förderbescheid der Nationalen Klimaschutzinitiative vor. Die Maßnahmen werden mit 200 000 Euro, also zu 50 Prozent, gefördert.

 

Durch die Sanierung soll nicht nur die Energiebilanz des Gebäudes verbessert werden, es wird auch gestalterische Veränderungen geben. So sollen die Fenster im Erdgeschoss durch bodentiefe Fenster ersetzt werden und den Kita-Räumen künftig mehr Licht spenden. Darüber hinaus werden unter anderem Außenwände, Dach und Kellerdecken saniert.

 

Den Überblick über die neue Gestaltung behält Guido Weber, Architekt im Hochbauamt der Stadt Stolberg. Das Konzept sieht aber nicht nur die energetische Sanierung vor, auch der Innenbereich des Gebäudes wird komplett neu gestaltet.

 

Einige Wände würden dabei rausgerissen, andere neu gezogen, erläutert der Architekt. Die Kita erhält einen längeren Flur, die Halle im rechten Teil der Räume wird zu einem Mehrzweckraum umgestaltet und auch ein neuer Gruppenraum soll entstehen. Die Kita wird also auch eine zusätzliche Kindergartengruppe einrichten. Auch die Sanitäranlagen werden saniert.

 

Für die Sanierung im inneren Bereich steht ein Budget in Höhe von 313 000 Euro vom Land NRW zur Verfügung. Es handelt sich dabei um ein Landesförderprogramm zum Ausbau von Plätzen für Kinder von drei bis sechs Jahren. Der Fördersatz beträgt 90 Prozent.

 

Georg Trocha, Klimaschutzmanager der Stadt Stolberg, ist überzeugt, dass die Sanierung mehr Auswirkungen haben wird, als die reine Einsparung von Energie. Eine solche Maßnahme würde ein ganz anderes Raumklima schaffen, meint er. Es wäre eben etwas anderes, ob innen immer viel geheizt werden muss, weil ein Teil der Wärme nach außen gelangt, oder ob ein Gebäude gut isoliert und sozusagen nach außen hin verschlossen ist. Das werde für die Kinder ein ganz anderes Wohlbefinden ausmachen.

 

Auch für die Umgestaltung des Außenbereichs der Anlage wurden Mittel beantragt. Der vordere Bereich der Außenanlage soll in eine Spielfläche verwandelt werden.

 

Der Kindergarten-Betrieb soll während des Umbaus normal weiterlaufen. Bis Sommer 2018 sollen die neuen Räumlichkeiten dann fertiggestellt werden. Dass eine solch aufwändige Maßnahme den Betrieb einschränken dürfte, liegt auf der Hand. Rita Micklitz, Leiterin der Einrichtung, erhofft sich von dem Umbau aber eine größere Attraktivität der Anlage und damit verbunden gegebenenfalls auch weitere Kooperationen mit Vereinen, die die Räume nutzen könnten.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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