Bestes Ergebnis seit Jahrzehnten

Ronja von Papen setzt sich gegen hunderte Mitstreiter bei der Mathe-Olympiade auf Landesebene durch und holt den zweiten Platz. Schulleiter Bernd Decker ist von dem Ergebnis der Siebtklässlerin begeistert.

Foto: Tyrone Schwark
Foto: Tyrone Schwark

„Das ist ein großartiges Ergebnis“, sagt Bernd Decker, Schulleiter des Goethe-Gymnasiums, über den zweiten Platz von Ronja von Papen beim Landesentscheid der Mathe-Olympiade. Es wirkt fast so, als sei Decker noch ein kleines bisschen stolzer über das Abschneiden der 12-Jährigen als sie selbst. Ganz lässig erzählt sie nämlich, dass sie sich fast gar nicht auf das Event in Bielefeld vorbereitet habe. „Trotzdem hat es viel besser geklappt als im vergangenen Jahr, da hatte ich nämlich ein paar Zeitprobleme zwischendurch“, sagt die Siebtklässlerin.

 

Die Schülerin hatte einen Vorteil: Es war nicht ihre erste Teilnahme an der Mathe-Olympiade. „Dadurch wusste ich, was ungefähr an Aufgabentypen auf mich zukommt.“

 

Um sich überhaupt zum Wettbewerb auf NRW-Ebene zu qualifizieren, musste Ronja genügend Punkte beim ersten Test an der eigenen Schule und nachher in einem Bezirksentscheid am Heilig-Geist-Gymnasium in Würselen sammeln. „Wir haben immer wieder Schüler, die sich für den Landesentscheid qualifizieren“, sagt Decker. Aber: „Es ist das beste Ergebnis, seitdem ich Schulleiter bin“, fügt er gerne hinzu. „Und auch, soweit ich mich erinnern kann, seit ich hier am Gymnasium bin.“ Und das soll etwas heißen, denn seit 1998, also schon seit 19 Jahren, ist er Teil der Lehreinrichtung.

 

Sich explizit auf den Wettbewerb vorzubereiten, sei fast unmöglich, denn im Gegensatz zum Mathematik-Unterricht in der Schule komme es bei der Olympiade gezielt aufs logische Denken an, so Decker.

 

Gegen 350 Schülerinnen und Schüler hatte sich Ronja durchgesetzt, nur einer war ein Tick besser. Neben einem Gutschein und einem themenspezifischen Heft wurde die Schülerin auch auf eine Sommer-Akademie eingeladen. „Da kann ich aber leider nicht hin, weil wir zu der Zeit auf Klassenfahrt sind“, sagt sie. Doch das sei gar nicht schlimm, erklärt ihr Decker, „denn du bekommst diese Einladung jetzt jedes Jahr“. Der Schulleiter ist sichtlich begeistert über ihr Engagement. „Es ist toll, eine so begabte Schülerin bei uns zu haben.“

 

Den Blick in die Zukunft hat Ronja auch bereits gerichtet: „Bis zur Oberstufe darf man an dem Wettbewerb mitmachen, solange werde ich da dran bleiben.“ Auf die Frage, was sie denn später beruflich machen will, antwortet sie noch zaghaft: „Vielleicht Architektin, das interessiert mich sehr.“ Würde passen, denn das logische Denken und jonglieren mit Zahlen beherrscht sie jetzt schon.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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