Stolberg als Standort für Wissenschaft

Im Rahmen des Stolberger Unternehmernetzwerks stellt sich das Städteregionale Projekt „Sciencelink“ vor. Kooperationspartner geben genaue Einblicke.

Foto: D. Müller
Foto: D. Müller

Wie können Kupferstädter Unternehmen – insbesondere kleine und mittelständische Betriebe – von der Region Aachen als Wissenschaftsstandort profitieren? Dieser Frage ging jetzt das Stolberger Unternehmernetzwerk auf den Grund.

 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe stellte sich im Museum Zinkhütter Hof das Städteregionale Projekt „Scienelink – Business meets Future“ vor (siehe Infokasten), und das Motto der Veranstaltung „Networking 4.0 – Vorsprung durch Kooperation“ habe bestens zum Stolberger Unternehmernetzwerk gepasst, wie Bürgermeister Tim Grüttemeier betonte. „Die regionalen Hochschuleinrichtungen bilden die Fachkräfte von morgen aus, forschen und entwickeln in zahlreichen verschiedenen Disziplinen. Und für die ansässigen Betriebe sind sie Kooperationspartner in vielen Bereichen“, sagte Grüttemeier. Dies stellten die Fachvorträge beim Unternehmernetzwerk unter Beweis. So verdeutlichte Prof. Dr. Ute Gartzen, wie eng die Europäische Fachhochschule, deren Campus Aachen 2015 gegründet wurde, Theorie und Praxis im Studium vereint. Praxisorientierte Angebote für Stolberger Betriebe erläuterten in ihren Vorträgen Melanie Luckert vom Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen, Dr. Sebastian Bremen und Julia Kessler vom Aachener Zentrum für 3-D-Druck im Institut für werkzeuglose Fertigung der Fachhochschule Aachen und Sebastian Stemmler vom Institut für Regelungstechnik der RWTH Aachen. Im Anschluss an die interessanten Fachvorträge nutzten die Teilnehmer die Möglichkeit zum Austausch und zur ersten Kontaktaufnahme mit potenziellen Kooperationspartnern.

 

Moderatorin und Organisatorin Nathalie Malekzadeh, Leiterin der Kupferstädter Amts für Wirtschaftsförderung, zeigte sich mit der Resonanz zufrieden, auch wenn von 70 angemeldeten Teilnehmern nur rund 50 dem Unternehmernetzwerk beiwohnten. „Wir hoffen allerdings, beim kommenden Stolberger Unternehmernetzwerk noch mehr Teilnehmer begrüßen zu können. Zumal es eine spannende Veranstaltung in der Europawoche und kurz vor der Landtagswahl sein wird“, beschrieb Malekzadeh.

 

Dementsprechend würden am Donnerstag, 11. Mai, ab 17 Uhr beide Themen im Museum Zinkhütter Hof verknüpft. Im Rahmen der Europawoche, in der sich das Stolberger Amt für Wirtschaftsförderung erneut erfolgreich um Fördergelder in Höhe von 2000 Euro beworben hat, werden unter dem Titel „Update oder Absturz – Leben, Lernen und Arbeiten im Europa 4.0“ die drei verschiedenen Bereiche vor dem Hintergrund der Digitalisierung beleuchtet und diskutiert.

 

Zu dieser Veranstaltung des Unternehmernetzwerks werden dann auch Kandidaten zur Landtagswahl eingeladen, um die Weiterentwicklungsmöglichkeiten Europas und die Chancen für Nordrhein-Westfalen vor dem Hintergrund „Europa 4.0“ zu diskutieren.

 

Im Januar 2017 ins Leben gerufen

 

  • Das Projekt „Sciencelink – Business meets Future“ wurde im Januar 2017 ins Leben gerufen, um kleine und mittelständische Unternehmen in der Region intensiver mit Hochschule- und Forschungseinrichtungen der Technologieregion Aachen zu vernetzen.
  • Die „Sciencelink“-Partner sind: AGIT (Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer), die Industrie- und Handelskammer Aachen, der RWTH Campus Aachen, die Städteregion, die Stadt Aachen und der Zweckverband Region Aachen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

in der StädteRegion Aachen

Martinstraße 8

52062 Aachen

 

Telefon: 0241 / 470 71 70
Telefax: 0241 / 470 71 77
E-Mail: gruettemeier@cdu-staedteregion-aachen.de

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