Neue Kleidung für Stolbergs Feuerwehrleute

Jacke, Hose, Hemd und Krawatte: Die Feuerwehr der Stadt Stolberg stattet die Einsatzkräfte mit neuer, einheitlicher Dienstkleidung aus.

Foto: S.-L. Gombert
Foto: S.-L. Gombert

Rund 80 Feuerwehrfrauen und -männer tummeln sich an einem Samstagmorgen um 9 Uhr im großen Seminarraum der Hauptwache der Feuerwehr in Stolberg. Neugierig schauen sie sich die Pakete an, die dort, fein säuberlich sortiert und aufgereiht, ausliegen: Es sind Kleidungsstücke. Für rund 120 Mitglieder der Stolberger Wehr gibt es jetzt neue, einheitliche Dienstkleidung. Nachdem der zweite Zug bereits vor einiger Zeit ausgestattet worden ist, sind jetzt die Züge drei, vier und fünf bedacht worden.

 

„Es gibt einen entsprechenden Erlass des nordrhein-westfälischen Innenministeriums, der eine einheitliche Dienstbekleidung für Feuerwehren vorsieht“, erklärt Andreas Dovern, Leiter der Stolberger Feuerwehr. Die Stolberger Feuerwehr sei nun erstmalig in der Situation, dem Erlass des Landes vollständig nachzukommen. Dovern hat den anwesenden Kameraden aus den Stolberger Ortsteilen am Samstag erklärt, was ihr Kleiderpaket alles beinhaltet.

 

„Für jedes Mitglieder der Feuerwehr gibt es eine neue Hose, eine Jacke, ein Hemd. Dazu Schulterklappen für Hemd und Jacke, das Stolberger Stadtwappen und ein Namensschild“, sagt Dovern. Eine Besonderheit ist die schicke blaue Krawatte mit Sicherheitsbinder: Die erleichtert dem Feuerwehrmitglied nicht nur das Anziehen, weil das Binden eines Krawattenknotens entfällt. Der Gummizug, der elegant unter dem Hemdkragen verschwindet, verhindert auch im Notfall, dass der Krawattenträger stranguliert werden kann. Auch wenn bislang eher Rettungskräfte oder Polizisten betroffen sind: Immer häufiger kommt es bei Einsätzen zu Übergriffen auf die Helfer.

 

120 Kleiderpakete: Das ist eine ganze Menge an Kleidungsstücken für eine ganze Menge Personen. Man habe eigentlich damit gerechnet, dass es mehrere Jahre dauern würde, bevor die komplette Stolberger Wehr ausgestattet sei. „Doch nun haben wir das alles in einem Rutsch erledigen können“, sagt Dovern zufrieden. Dass das reibungslos funktioniert, daran haben vor allem Patrick Hecker (Kleiderkammer), Stefan Klos (Abteilungsleiter Technik) und Oliver Grendel, der sich um die Beschaffung gekümmert hat, ihren Anteil.

 

Zwar gibt das Land ziemlich konkret vor, wie ein Feuerwehrmann und eine Feuerwehrfrau gekleidet sein sollten. Der Erlass geht auf die Art der Kleidungsstücke ein – Blousonjacke oder Sakko-Jacke in blau oder dunkelblau, heißt es da beispielsweise. Auf der Patte der linken Brusttasche muss in roten Lettern das Wort „Feuerwehr“ stehen. Je nach Anlass sind diese Jacken mit Tuchhose oder Arbeiterhose zu kombinieren. Auch die Wahl des Hemds hängt vom Anlass ab: Kurzarm-Diensthemd, Hemd mit langem Arm oder das Polo-Shirt stehen zur Wahl.

 

Doch haben die Wehren immer noch die Wahl zwischen unterschiedlichen Herstellern der Dienstuniform. „Wir haben uns für einen Hersteller entschieden, der unter anderem die Feuerwehren in Koblenz, Bonn und Köln beliefert, der also auch eine gewisse Erfahrung hat und Referenzen“, sagt Dovern. Mit diesem Hersteller habe man für die Stolberger Wehr nun die günstigste Lösung gefunden, ist sich der Leiter der Wehr sicher.

 

Der Grund dafür, dass Feuerwehrleute im Dienst an ihrer Kleidung zu erkennen sein sollten, auch wenn sie nicht gerade einen Brand löschen oder eine verletzte Person aus einem Auto befreien, ist einleuchtend: „Es geht darum, dass wir auch beispielsweise bei theoretischen Übungen und bei verschiedenen Anlässen, als Mitglieder der Stolberger Feuerwehr zu erkennen sein sollen“, sagt Dovern. Jeder einzelne Angehörige der Wehr verkörpere während der Dienstzeit die Feuerwehr, und da sei ein professioneller Eindruck und ein gewisses Auftreten wichtig.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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