Neue Lotsenstelle rund um die Familie

Das Familienbüro wird ab Mai zur zentralen Anlaufstelle an der Rathausstraße. Flexibel reagieren auf Erfahrungswerte.

Foto: D. Müller
Foto: D. Müller

Noch ist das Ladenlokal in markanter Lage im Eckgebäude von Rathaus- und Rosentalstraße eine Baustelle, doch schon bald soll es mit Leben gefüllt werden, denn im Mai will das Familienbüro der Kupferstadt dort seine Pforten öffnen. „Dann realisieren wir ein in der Städteregion einzigartiges Konzept“, beschreibt Robert Voigtsberger: „Das Familienbüro wird eine zentrale Anlaufstelle, die alles unter einem Dach vereint“, so der Erste Beigeordnete. Die Mitarbeiter des Jugendamts im neuen Familienbüro sollen eine Lotsenfunktion erfüllen, so dass sie „Ansprechpartner für alle Belange rund um die Familie sind“.

 

Die Bündelung in dem Büro erfülle mehrere Zwecke: Für werdende Eltern, Familien, Erzieherinnen und Tagespflegepersonen präsentiere sich das Familienbüro „mit weniger Behördencharakter und mehr als ein Dienstleistungsbüro mit Wohlfühlambiente“, meint Voigtsberger. Der barrierefreie Eingangsbereich soll einladend gestaltet werden, um Hemmschwellen abzubauen. Mit dem anschließenden Eltern-Café greife die Verwaltung eine Anregung aus dem Familienfreundlichkeitswettbewerb „12 Monate, 12 Ideen“ auf. „In dem offenen Bereich können Familien in ungezwungener Atmosphäre Informationen erhalten und hinsichtlich des Hilfe- und Unterstützungsangebots des Familienbüros beraten werden.“ Neun Mitarbeiter des Jugendamtes würden in dem Büro als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, Fachberatungen zu Themen wie Kindertagespflege, Kitas, Begrüßungspaket und „Frühe Hilfen“, Elternbeiträge und mehr würden zum „Startangebot“ des Familienbüros zählen, erklärt Sebastian Heyn, Leiter Sozialpädagogische Dienste. Im Eingangsbereich werde zudem ein Computerterminal installiert, sagt Jugendamtsleiter Willi Seyffarth. „Dort können Eltern in Zukunft – ebenso wie bequem von zu Hause aus – online freie Plätze in Kindertagesstätten finden und gleich per Mausklick ihr Interesse an der Wunsch-Kita anmelden.“ Dieses neue Angebot soll ab Herbst etabliert werden.

 

Und grundsätzlich wolle das Jugendamt im neuen Familienbüro zunächst Erfahrungswerte sammeln, beschreibt Josef Offergeld: „Wir schauen uns den Bedarf an, und je nach dem, welche Informationen oder Hilfen die Familien benötigen, werden wir flexibel das Angebot des Büros erweitern“, verspricht der stellvertretende Leiter des Jugendamts. Zudem seien auch Freie Träger eingeladen, sich in das Familienbüro einzubringen, betonen Seyffarth und Offergeld. Präsentationen von Angeboten sowie Beratungen und auch regelmäßige Veranstaltungen Freier Träger seien sehr erwünscht, und das neue Familienbüro bietet den räumlichen Rahmen dazu.

 

Während der Eingangsbereich für Präsentationen Platz bietet, gibt es einen großen multifunktionalen Raum, der sich für Konferenzen, Beratungen oder themenbezogene Kurse eignet.

 

Ebenfalls ein Vorteil des Familienbüros „unter einem Dach“ sei die enge Vernetzung, die die Zusammenarbeit der Mitarbeiter des Jugendamts zum Wohle der Stolberger Familien noch optimiere, meint Seyffarth. „Die Nähe zum Rathaus ist gegeben, und im Zuge der Aufwertung der Innenstadtachse beleben wir dieses Ladenlokal und bringen Frequenz an die Ecke Rosental­straße“, weist Bürgermeister Tim Grüttemeier auf einen weiteren Effekt hin.

 

Damit dies bald geschehen kann, ist bereits einiges passiert: „Neue Fenster sind eingebaut worden, Heizungsanschlüsse erneuert, und in das ehemals völlig offene Ladenlokal haben wir Wände eingezogen, um Räume zu schaffen“, führt Heinz Salentyn aus, der für den Umbau des Objekts verantwortlich ist. Im Keller seien Sanitäranlagen sowie Aktenräume entstanden, im 300 Quadratmeter großen Erdgeschoss ein barrierefreies und behindertengerechtes WC, der Kurs- und Konferenzraum und mehrere Büros. Abgeschlossen sind die Arbeiten noch nicht, aber „am 2. Mai ist das Familienbüro schlüsselfertig“, versichert Salentyn.

 

Auch was die flexible Erweiterung der Angebote seitens des Kupferstädter Jugendamts und die Einladung an Freie Träger angeht, gibt der Diplom-Kaufmann „grünes Licht“ hinsichtlich der räumlichen Ausmaße: „Im Erdgeschoss ist noch Luft, und selbst wenn dort der Platz ausgehen sollte, kann das Familienbüro mit noch mehr Büroflächen im Haus ergänzt werden.“

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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