Klaus-Friedrich Kratz unerwartet verstorben

Der Kommunalpolitiker wird 61 Jahre alt. Vielfach engagiert in der Öffentlichkeit und als stiller Helfer.

Diese Nachricht kam völlig unerwartet: Klaus-Friedrich Kratz ist tot. Der 61-Jährige starb am Freitag plötzlich in seinem Wohnwagen in St. Vith. Jede Hilfe kam für den engagierten Stolberger zu spät.

 

Kratz wird 1956 in Homberg geboren. Sein beruflicher Weg führt ihn als Industriekaufmann letztlich in die Baubranche. Als Bauleiter eines Tiefbauunternehmens kommt er 1979 nach Stolberg und betreibt zuletzt ein Büro, das sich mit Sicherheitsfragen auf Baustellen befasst.

 

Eine politische Heimat findet er zunächst in Stolberg bei der CDU. Er engagierte sich auf dem Donnerberg, zog 1999 über die Reserveliste in den Stadtrat ein, dem er bis 2004 angehörte, als er sich nicht erneut um ein Mandat bewarb.

 

Doch Kratz war kein bequemer Parteifreund, und schon gar nicht einer, der aus politischem Kalkül rationale Sachfragen hintenanstellte. Er kehrte der Partei den Rücken und fand peu á peu den Weg zur UWG – so, wie er über einen Abstecher nach Vicht eine neue Heimat in Büsbach fand. Der Wählervereinigung stellte er sich 2014 als Kandidat für das Bürgermeisteramt und in seinem Büsbacher Wahlkreis zur Verfügung; dort holte er die meisten Stimmen für die UWG.

 

Das hat Gründe. Denn Klaus-F. Kratz engagierte sich nicht nur vielfach in der Öffentlichkeit, sondern noch vielmehr im Hintergrund. Er war stets zur Stelle, wenn jemand auch nur die kleinste Art von Hilfe brauchte – ohne großartig darüber zu reden und völlig uneigennützig.

 

Er unterstützte Initiativen, Vereine und Institutionen, sei es den Arbeitskreis Stolberger Musiksommer, den Förderkreis der Büsbacher Grundschule, das Marienheim und Haus am Amselweg, um nur einige wenige zu nennen. Die Partnerschaft mit Stolberg/Harz, und damit verbunden auch das Zusammenwachsen der Menschen über alte Grenzen hinweg, war ihm ein besonderes Anliegen. Dafür setzte er sich nicht nur im Rahmen der offiziellen Anlässe ein, sondern engagierte sich mit hohem Aufwand auch intensiv auf privater Ebene für die Aufbauarbeit im Harz und die gegenseitigen Freundschaften.

 

Kratz nahm es aber auch genau, manchmal vielleicht ein wenig zu genau. Aber er tat es nicht für sich. Ihm ging es, etwa bei öffentlichen Baustellen um die Sicherheit, bei Dichtigkeitsprüfungen der Kanalisation um Gerechtigkeit, und vor allem um das Wohl und Wehe von Jung und Alt. Dafür hat er konsequent gefochten. Stolberg hat einen manches Mal unbequemen, aber wichtigen und herzlichen Streiter verloren. Kratz hinterlässt Ehefrau Valentina mit zwei Kindern und zwei Enkeln. Die Beisetzung soll im engen Familien- und Freundeskreis erfolgen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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