Kinder seit 60 Jahren im Mittelpunkt

Grundschule an der Stefanstraße feiert ihr Jubiläum. Zuschauern im Zirkuszelt wird beim Fest ganz warm ums Herz.

Foto: C. Hahn
Foto: C. Hahn

Das große Fest fand zu Beginn der Woche statt: Kinder, Eltern und Lehrer drängten sich am Montagabend im Zirkuszelt auf dem Hof der Breiniger Grundschule an der Stefanstraße, um dort den Geburtstag „ihrer“ Schule feiern. 60 Jahre wurde sie alt – und das war allen, die sich ihr verbunden fühlen, ein großes Fest wert.

 

Bei dieser Feier war ein Quäntchen weite Welt nicht fehl am Platz: Für dieses sorgte Clarisse Poschen mit ihrer Combo – ein bisschen Swing, ein bisschen Rock, mit französischen Texten verquirlt und flott dargeboten. Den Zuhörer hat es gefallen, besonders im Einklang der ganz besonderen Atmosphäre im Zelt.

 

Zu einem weiteren Programmpunkt befand einer der Ehrengäste des Abends, der Stolberger Bürgermeister (und Vater eines der Grundschüler) Tim Grüttemeier, nur: „Das gehört sich auch so.“ Will sagen: Da feierten nicht etwa Erwachsene unter sich – die Kleinen bekamen genügend Möglichkeiten, sich mit ihrem kindlichen Charme einzubringen und dem ganzen Fest ihren Stempel aufzudrücken.

 

In weißen T-Shirts mit einem blauen Aufdruck der Grundschule haben sie am Rand der hölzernen Tribüne, die die Arbeiter des „Circus Lollipop“ im Zuge einer Projektwoche hier aufgeschlagen haben, Platz genommen. Konzentriert hören sie zu, auch wenn Erwachsene gerade das Wort führen.

 

Beherzt erobern sie das Innere der Manege und machen singend ihrem Herzen luft: „Unsere Schule hat keinen Anker“, bekennen sie und erzählen wohlklingend von allen Abenteuern und Visionen, die sie durch den ganzen Alltag tragen. Und sie tanzen und wirbeln durch das Rund im Inneren des Zeltes, dass es dem Publikum schon vom Zuschauen ganz warm ums Herz wird. Nota bene: Auch ein Erwachsener, seines Zeichens Artist im Zirkus-Ensemble, gibt gegen Ende des offiziellen Teils mit Jonglagen Proben seiner Profi-Fingerfertigkeit.

 

Die Erwachsenen spielen aber auch sonst ihren prominenten Part. Marie-Theres Schmitz, die Leiterin der Breiniger Schule, übernimmt es. In Gegenwart ihres 2005 pensionierten Vorgängers Ludwig Kaiser die Geschichte nachzuzeichnen und dabei auch das Profil in der Gegenwart herauszuarbeiten. Dass Vergangenheit und Jetztzeit dabei eng zusammengehören, begründete die Pädagogin einfach und vielleicht deshalb so überzeugend: „Schulen werden nicht alt, sondern erfahrungsreicher.“

 

Und auch die Epochen lange vor der Eröffnung des heutigen Gebäudes anno 1957 fehlte nicht. Farbenreich leuchtete Schmitz aber auch die Gegenwart aus. Alle die vielen „Spezialitäten“ wie die Projektwoche mit dem Zirkus, die alle vier Jahre in Breinig stattfindet, und Schwerpunkte im Unterricht wie „Energie und Umwelt“, die Teilnahme an Mathematik-Wettbewerben und die Pflege einer Partnerschaft mit einer Schule in Uganda ließ die Rektorin nicht unerwähnt – und auch nicht, dass sie, ihre Kolleginnen und Schüler gelegentlich ganz gerne eines tun: feste Feste feiern.

 

Dem zollte auch Grüttemeier seinen Tribut – und auch der Tatsache, dass an der Stefanstraße gilt: „Kinder stehen im Mittelpunkt.“ Doch vor allem wollte der Chef im Rathaus bei dieser Gelegenheit mal „Danke“ sagen – für den bunten Vogel „Breini“, den Breiniger Kinder ihm vor kurzem in die städtische Verwaltungszentrale gebracht haben und der „inzwischen ein geschätztes Mitglied unseres Kollegiums geworden ist“.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

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