Im Alter mit Krankheit leben?

Beim Stolberger Gesundheitsforum heißt es am Donnerstag: „Patient 70+: Was kann ich im Alter noch erwarten. Experten beleuchten in Vorträgen Aspekte des Alterns. Veranstaltung im „Bethlehem“.

Foto: Veranstalter
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Viele Menschen haben Angst davor, im Alter schwer krank und verwirrt dahin zu vegetieren. Doch statt sorgenvoll in die Zukunft zu schauen, ist es besser, die Initiative zu ergreifen, denn es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, um seine Mobilität und Unabhängigkeit weitgehend zu bewahren. Beim Stolberger Gesundheitsforum „Patient 70+: Was kann ich im Alter noch erwarten?“ am Donnerstag, 23. März, 19 Uhr, in der Cafeteria des Bethlehem Gesundheitszentrums informieren Experten aus unterschiedlichen Bereichen der Altersmedizin, welche Maßnahmen sinnvoll sind, um die Lebensqualität zu erhalten.

 

Das Gesundheitsforum ist eine Veranstaltungsreihe der AOK Rheinland/Hamburg und des Bethlehem-Krankenhauses, medial unterstützt vom Super. Den Anfang macht der Geriater und Privatdozent Dr. Dr. Claus Köppel. Er leitet die fachabteilungsübergreifende Altersmedizin am „Bethlehem“. „Man sollte sich in der vierten Lebensphase klar darüber sein, wo man steht, seinen Status quo abfragen. Wer würde im Krankheitsfall helfen? Gibt es vielleicht Freunde, mit denen man ein Bündnis schließen kann?“, sagt Dr. Köppel. Ist man nicht mehr in der Lage, seinen Alltag komplett allein zu meistern, bieten sich je nach sozialer Situation unterschiedliche Lösungsmodelle an, um weiterhin eigenständig leben zu können.

 

Es sei wichtig, hier ehrlich zu sein, um einen Plan B im Krankheitsfall zu haben. Wie schnell aus einer unproblematischen Erkrankung eine dramatische Verschlechterung des Allgemeinzustandes entstehen kann, erklärt Thomas Berg, Bereichsleiter der Altersmedizin. Die Knochen eines älteren Menschen seien deutlich brüchiger; gleichzeitig nehme das Koordinationsgefühl ab. Was unter dem Strich dazu führe, dass ein harmloser Sturz mit einem Oberschenkelhalsbruch enden kann.

 

Um das Krankheits- oder Pflegerisiko zu senken, ist körperliche Bewegung unverzichtbar. Regelmäßiges Ausdauertraining stärken Herz- und Kreislaufsystem sowie die Koordinationsfähigkeit: Zudem wirkt sich Bewegung positiv auf die mentale Verfassung aus. Salopp gesagt: Sport ist gut für das Gehirn! Stefanie Froitzheim, Leiterin der AOK-Servicestelle für Demenz in Jülich. „Nur weil einem der Name eines Bekannten oder der Buchtitel nicht einfallen, sind dies nicht gleich Anzeichen für Demenz“, beruhigt die Expertin. Welche Symptome hingegen Alarmzeichen sein können und welcher Facharzt dann aufzusuchen ist, wird sie auch erklären. Je früher Klarheit herrscht, desto besser, denn Medikamente können dabei helfen, den geistigen Abbau verlangsamen.

 

Zur Medikamentenvergabe spricht Hausarzt Dr. Wolfgang Kranemann. Der erfahrene Allgemeinmediziner ist die Schnittstelle zwischen den Fachärzten und seinen Patienten. Im Interview mit Moderator Helmut Schroeter, Pressesprecher der AOK in Aachen, wird Dr. Kranemann erläutern, was bei der Medikation zu beachten ist.

 

Nicht nur die Medikation muss optimal eingestellt sein: Auch Hilfsmittel wie beispielsweise ein Rollator tragen dazu bei, mobil und aktiv zu bleiben.

 

Aber: Häufig ist der Rollator falsch eingestellt, erzählen die Physiotherapeuten, Stefan Göttel und Marc Unterberger, vom ZAP am Bethlehem.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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