Ein Stellplatz sorgt für Debatten: Angebot gegen den Büsbacher Parkdruck auf dem Wilhelmbusch wird wieder entfernt

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Des einen Freud, des anderen Leid: So könnte man die Debatte über einen zusätzlich markierten Parkplatz am Wilhelmbusch in Büsbach auf den Punkt bringen. Der Straßenzug ist Teil einer verkehrsberuhigten Zone, in der nur dort geparkt werden darf, wo dies ausdrücklich gestattet ist. Vor dem Hintergrund der andauernden Diskussion über mangelnden Parkraum im Ortskern sowie auf Anregung von Anwohnern des Wilhelmbuschs hatte das Ordnungsamt reagiert. Eine Sperrfläche wurde zugunsten von zwei zusätzlichen Stellplätzen entfernt. Aber einer davon, der neue Parkplatz in der Spitze des überbreiten Kreuzungsbereiches, rief wiederum andere Anwohner auf den Plan. Durch den Parkplatz in der Kurve werde die Verkehrssicherheit gefährdet; zudem sei er nicht zulässig, da er weniger als fünf Meter vom Scheitel der Kreuzung entfernt liege, hieß es in Sozialen Netzwerken. Diese Regelung greife aber nicht in Verkehrsberuhigten Bereichen, erklärte die Verwaltung auf Anfrage. Diese hat nach einer weiteren Ortsbesichtigung mittlerweile entschieden, den neuen Parkplatz wieder sperren zu lassen. Dieser Vorfall und die geplante Rücknahme des Verkehrsberuhigten Bereiches in Pirol- und Meisenweg erinnern an eine in den Jahren 2002/03 geführte Diskussion. Seinerzeit war aufgefallen, dass die gleich hinter der Einmündung von der Konrad-Adenauer-Straße auf dem Wilhelmbusch beginnende Verkehrsberuhigte Zone nicht für den Peitschenweg gilt, weil dieser im unteren Bereich nicht den dafür erforderlichen Ausbaucharakter aufweise. Anwohner protestierten, als das blaue Schild gegen Tempo 30 ausgetauscht wurde. Die Diskussion führte bis ins Düsseldorfer Verkehrsministerium und zu einem Kompromiss. Als Konsequenz wurde für 5000 Euro der untere Peitschenweg mit Aufpflasterungen und Einengungen „aufgerüstet“. Seit Mitte 2003 gilt der Verkehrsberuhigte Bereich wieder für Peitschenweg und Wilhelmbusch.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

in der StädteRegion Aachen

Martinstraße 8

52062 Aachen

 

Telefon: 0241 / 470 71 70
Telefax: 0241 / 470 71 77
E-Mail: gruettemeier@cdu-staedteregion-aachen.de

Für den Newsletter anmelden:

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.