Handball: Revanche gegen Oberbantenberg gelingt nur bedingt

Am Ende eines umkämpften Spiels in der Landesliga muss sich der Stolberger SV mit einem Remis zufrieden geben. Trainer Schellenberg dennoch zufrieden.

Im Verfolgerduell um die Aufstiegsplätze in der Landesliga gelang dem Stolbeger SV die Revanche für die Hinspielniederlage nur bedingt. Gegen den starken Aufsteiger aus Oberbantenberg reichte es am Ende zum Remis.

 

Stolberger SV - HSG Oberbantenberg: 27:27 (11:12)

 

In einer intensiven Partie hätten beide Mannschaften das feld als Sieger verlassen können. Durch zwei solide Abwehrreihen wurde es dem Gegner doch jeweils über die gesamte Spieldauer erschwert, zu klaren Torabschlüssen zu gelangen, wobei der SSV in der Summe über mehr eindeutige Möglichkeiten verfügte, die jedoch, speziell in der 1. Halbzeit, oft vom guten Gäste-Keeper entschärft wurden.

 

So gelang es dem Gast mit einer knappen Führung in die Pause zu gehen. Während der SSV die 3:2:1-Abwehr gut bespielte und immer wieder zu freien Abschlüssen über die Außen, und später auch über den Kreis kam, fand das Spielgerät bei den Gästen oft durch 1:1-Aktionen über den Rückraum und über Rechtsaußen den Weg Richtung Tor. „Leider haben bei uns fünf Tore von Außen durch erkennbare Kreisübertretungen nicht gezählt. Die haben uns am Ende gefehlt, vor allem, weil wir über Rechtsaußen zu viele leichte Tore aus ungünstigem Winkel bekommen haben. Das war zu einfach“, beschreibt SSV-Trainer Bernd Schellenbach die aus seiner Sicht entscheidenden Faktoren für das Unentschieden.

 

Besonders ungünstig waren diese Momente bei eigener 20:18-Führung, als der SSV am Drücker war. Oberbantenberg hielt stets dagegen und hatte eine körperlich präsente Rückraumachse aufzubieten, die dem SSV an diesem Tag fehlte.

 

Das Duell „Robustheit und Wurfkraft“ gegen „Spielfreude und Tempo“ ging an diesem Spieltag am Glshütter Weiher schließlich verdient mit einem Remis zu Ende. „Bei solchen kräftezehrenden und taktisch anspruchsvollen Spielen bemerkt man dann doch noch unsere Jugend und eine gewisse Einschränkung in der Tiefe des Kaders. Aber gerade diese Erfahrungen bringen die Jungs weiter und sind wichtig für die zukünftige Entwicklung“, resümiert Schellenbach.

 

Mit nun vier Punkten Rückstand auf Platz 2 scheint ein Aufstiegsplatz in weite Ferne gerückt. „Das ist überhaupt nicht dramatisch. Wir haben uns trotz temporärer personeller Engpässe im oberen Drittel einer ausgeglichenen Liga etabliert. Ich glaube, dass die Liga noch interessant werden kann, vor allem wenn sich Bonn und Nümbrecht entscheiden sollten, ihre Teams in der Landesliga halten zu wollen“, blickt Trainer Schellenbach ohne Druck nach vorne.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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