Im Kampf gegen Armut und Hunger

Welthungerhilfe-Präsidentin Bärbel Dieckmann spricht in der Donnerberg Kaserne über die Unterstützung armer Staaten.

Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe. Foto: gpb e.v.
Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe. Foto: gpb e.v.

Im Rahmen des Eschweiler Europaforums in der Donnerberg Kaserne konnte Peter Schöner, Präsident Europaverein GPB e.V., die Präsidentin der Welthungerhilfe Bärbel Dieckmann zu einem Vortrag mit anschließender Erörterung gewinnen. Das Thema lautet: „Chancen der Entwicklungszusammenarbeit in fragilen Staaten – der Beitrag der Welthungerhilfe im Kampf gegen Hunger und Armut“. Beginn ist am 9. März um 17.30 Uhr im Offiziersheim der Donnerberg-Kaserne, Birkengangstraße 140.

 

Darum geht es laut Veranstalter: Die Politiker in Brüssel und anderen europäischen Metropolen reagieren nur auf Ereignisse und unternehmen nichts, um die Entwicklung in Bahnen zu lenken, die sie sich selbst wünschen. Sie verfallen trotz Wirtschaftswachstums in Pessimismus, was Populisten und Extremisten auszunutzen versuchen. Schlimmer noch, die Themen werden von außen vorgesetzt. Über die Akzeptanz der EU bei den europäischen Bürgern ist selbst Jean Claude Juncker ernüchtert. Über die Solidarität zwischen den Staaten. Dennoch gerade jetzt braucht es Mut zu Europa und Nachdenken für Europa ist gefordert. Die Gastfreundschaft – das einfache menschliche Prinzip, das man sogar einen ungeladenen Gast nicht einfach rauswirft – überlebte nicht. 60 Jahre mühsamer aber stetiger Fortschritt bei der Vereinigung unseres jahrhundertelang von Krieg geplagten Kontinents kamen brutal zum Stillstand. Die Mitgliedstaaten, die mit dem größten Zulauf von Flüchtlingen zu kämpfen hatten, bekamen keine Unterstützung von den anderen, die weiter entfernt sind. Wir reden also darüber, Fluchtursachen zu bekämpfen. Ein Ziel der EU ist nachhaltige Beseitigung der Armut in diesem Jahrtausend, es wird als vorrangiges Ziel der EU-Entwicklungspolitik ausgegeben.

 

Die Welthungerhilfe hat bisher mehr als 8120 Hilfsprojekte in 70 Ländern mit 3,033 Milliarden Euro durchgeführt. „Dahinter stehen Menschen, denen wir auf einem Weg in eine selbstbestimmte Zukunft helfen konnten“, so Bärbel Dieckmann, seit 2008 Präsidentin der Welthungerhilfe. „Hunger und Armut müssen strukturell bekämpft werden. Wir müssen die Menschen in die Lage versetzen, jetzt und in Zukunft für sich selbst zu sorgen.“ Anmeldungen sind per Mail an info@gpb-europaverein.de möglich.

 

Quelle: Super Mittwoch

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

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