Richtige Verwirrungen im Schilderwald

Stolbergs längste außerörtliche Tempo-50-km/h-Strecke ist wieder aufgehoben: Vertauschte und verschwundene Verkehrszeichen.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Ziemlich veräppelt fühlen sich seit einigen Wochen Autofahrer auf zwei Kreisstraßen im Stolberger Stadtgebiet. Nachdem im vergangen Herbst der Radweg an der Kreisstraße 6 zwischen Donnerberg und Hastenrath erneuert worden war, sind offensichtlich im Rahmen der Bauarbeiten zwei Verkehrsschilder verschwunden, was zu Irritationen und Verärgerung der Autofahrer führte. Wer gestern Morgen noch von Steffenshäuschen in Richtung Allmannshof fuhr, musste das mit 50 anstatt der früher erlaubten 100 km/h tun.

 

Vom Burgholzer Graben kommend ist seit Jahren kurz vor Steffenshäuschen Tempo 50 auf der K 6 ausgeschildert. Gerne nutzt die Städteregion die kleine Ansammlung von Gebäuden für mobile Geschwindigkeitsmessungen. Derzeit könnte sie die ganze Strecke in Richtung Allmanshof dafür nutzen. Denn nachdem monatelang das Schild zur Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung fehlte, steht seit wenigen Tagen auch hinter Steffenshäuschen das Tempo-50-Gebot. Kurz vor der Einmündung Allmannshof folgt eine Begrenzung auf 70 km/h, die hinter dem Allmannshof wiederholt und zu Beginn der Siedlung Albert­straße auf 50 km/h weiter reduziert wird.

 

In der Gegenrichtung gilt unverändert die gewohnte Regelung: Ab Allmanshof in Richtung Donnerberg darf 100 km/h gefahren werden, kurz vor Steffenshäuschen – just dort wo nun auf der Gegenseite Tempo 50 angemahnt wird – wird das erlaubte Tempo auf 70 km/h und dann entlang der Siedlung auf 50 km/h „abgetrichtert“.

 

Auffällig ist, dass ein vergleichbares Phänomen auch auf einer weiteren Kreisstraße zu beobachten ist: auf der „Viehweg“ genannten Straße „Schützheide“ zwischen Büsbach und Breinig. Auf dieser K 22 darf ab Ortsausgang Büsbach bergab 100 km/h gefahren werden, bis kurz vor der Kreuzung mit dem viel befahrenen Radweg zwischen Gut Hassenberg und Dorff die Geschwindigkeit über 70 auf 50 km/h gedrosselt wird, die dann auch weiter bis zum Ortseingang gelten. Wer aber von Breinig kommt, dem wird vor der Kreuzung mit dem Radweg 50 km/h angezeigt. Aber eine Aufhebung der Begrenzung fehlt bis zum Büsbacher Ortseingang. Hier müssten sich heimkehrende „Bareschesser“ bergauf mit der Hälfte der Geschwindigkeit begnügen, die in Gegenrichtung gefahren werden darf...

 

Aber hinter diesen Phänomenen steckt kein System, versichert Städteregionssprecher Holger Benend. Sein Haus sei zwar Baulastträger, aber nicht zuständige Straßenverkehrsbehörde für die eigenen Kreisstraßen. Diese Aufgabe obliegt dem städtischen Ordnungsamt. Dort hatte Marcel Poqué am Morgen bereits von dem Verwirrspiel auf der K 6 gehört und sich um eine zügige Aufklärung sowie Rückkehr zu geordneten Verhältnissen bemüht: Denn das zweite Schild bei Steffenshäuschen ist verkehrt; dort steht seit gestern Nachmittag wieder die Aufhebung der 50 km/h. Und auch auf dem „Viehweg“ wird die Beschilderung so ergänzt, dass für beide Fahrtrichtungen Vergleichbares gilt.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

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