Auf dem Kaiserplatz regnet es kräftig Konfetti

Tausende Jecken feiern in der Stolberger Innenstadt am Rosenmontag eine friedliche Karnevalsparty. Motivwagen nehmen die vielen Baustellen in der Stadt gehörig aufs Korn. Und Prinz Axel I. (Wirthmüller) strahlt über beide Ohren.

Foto: S.-L. Gombert
Foto: S.-L. Gombert

Sehr gute Stimmung bei den Jecken, schöne Kostüme und Motivwagen, meistens gutes Wetter, kiloweise Kamelle und vor allem wunderbar aufgelegtes Publikum entlang der Zugstrecke durch die Innenstadt – was will man mehr? Der Stolberger Rosenmontagszug war in diesem Jahr eine bunte, friedliche, riesengroße Party. Der Stolberger Prinz Axel I. (Wirthmüller) kann stolz sein auf seine närrischen Untertanen. Am Kaiserplatz wäre zwar noch Platz für deutlich mehr Jecken gewesen, doch auf der Rathausstraße und in der Altstadt drängten sich die Jecken dicht an dicht.

 

Beim Gestalten ihrer Motivwagen und Kostüme haben die Gruppen teils sehr aktuelle Stolberger Themen aufgegriffen und machten der Verwaltung so richtig die Nase lang: Eine traurige Truppe Vögel trottete durch die Talachse: Es waren die Pinguine vom Bastinsweiher. Die possierlichen Tierchen sitzen durch den Umbau der Innenstadt auf dem Trockenen: „Keine Sorge“, versprach Bürgermeister Tim Grüttemeier, der am Rathaus moderierte, „in zwei, drei Wochen habt ihr wieder Wasser im Teich, und dann könnt ihr von der tollen neuen Brücke ins Becken hüpfen!“

 

Auch die „Stolberger Löwen“ nahmen die Bauwut der Stadt ziemlich aufs Korn: In Blaumann gekleidet, mit Bauhelm versehen und in Anlehnung an die Kinder-Fernsehserie „Bob, der Baumeister“ skandierten sie lauthals: „Der beste Freund von Bob ist Tim, jo, die kriegen das schon hin!“ Oder ist alles ganz anders – und für die vielen Erdhügel in Stolberg ist am Ende gar nicht die Verwaltung verantwortlich? Jedenfalls waren im Rosenmontagszug verdächtig viele „Maulwürfe“ unterwegs.

 

Wie man eine Frau richtig behandelt – nämlich sie auf Händen trägt – das demonstrierte eindrucksvoll die in Schwarz-Gelb gewandete Garde der KG Wenkbülle Donnerberg. Kein großes, sondern viele kleine Herzen für Stolberg haben offenbar die „Spaßvögel“: Nachdem sie ihre Konfettikanonen auf die rot-gelben Rathaus-Funken abgefeuert hatten, ließen sie unzählige Heliumballons in Herzform über den Kaiserplatz fliegen: Romantik an Rosenmontag.

 

Das Wetter hat weniger Probleme bereitet als zunächst befürchtet. Zwar pustete der kräftige Wind einige der Straßensperren um, die rund um die Stolberger City aufgestellt worden waren, um den Durchgangsverkehr von den Jecken fernzuhalten. Doch der Wind hatte auch sein Gutes: So flog das kunterbunte Konfetti, das viele Gruppen am Kaiserplatz in Richtung Rathaus schossen, den Narren nicht nur einmal, sondern gleich mehrfach um die Ohren.

 

Auch die Polizei, die in diesem Jahr stärker vertreten war als sonst, war bis zum Ende des Zugs sehr zufrieden. „Alles ruhig“, sagte ein Beamter am Willy-Brandt-Platz, wo sich die Fußgruppen nach dem gelungenen Marsch über Rathausstraße und Steinweg sammelten. Und auch Andreas Dovern, Leiter der Stolberger Feuerwehr, zeigte sich mit dem friedlichen Umzug zufrieden.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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