Größer, höher, weiter: Werth weiß sich immer noch zu steigern

Durch den 1000-Einwohner-Ort zieht ein in vielen Belangen rekordverdächtiger Zug . Auch zahlreiche Gruppen aus dem Umland beteiligen sich.

Fotos: T. Dörflinger
Fotos: T. Dörflinger

Größer, höher, weiter: Dieses Motto traf auf den Werther Karnevalszug zu, der am Samstag durch den 1000-Einwohner-Ort zog. Denn mit 43 Zugnummern hatte der närrische Lindwurm einen rekordverdächtigen Umfang erreicht.

 

Höher und weiter galt deswegen, weil die Zahl der Motivwagen gegenüber dem Vorjahr noch einmal gestiegen war und die rollenden Untersätze mitunter – wie im Falle des „Werther Hüttenwirts“ – über drei Etagen reichten. Der Hüttenwirt war wohl eine Anspielung darauf, dass es in Werth seit vielen Jahren keine Gaststätte mehr gibt.

 

Für die Nachbarorte ist der Werther Umzug eine gute Gelegenheit, ihren Wagen und Gruppen eine Ausfahrt zu gönnen, bevor am Rosenmontag der Höhepunkt des Straßenkarnevals ansteht. So waren diesmal auch wieder neben den Stolberger Gesellschaften die Wagen und Fußgruppen der Karnevalsvereine und Initiativen aus Eschweiler-Hastenrath, Langerwehe-Heistern, Aachen-Eilendorf und Inden dabei. Aus der Gemeinde Inden hatten gleich zwei große Gruppen den Weg nach Werth gefunden: die Frenzer Burgnarren mit ihrem Prinzen Hanno I. und die KG Echte Fröngde aus Lamersdorf, die ebenfalls mit einer stattlichen Delegation glänzte.

 

Eine Augenweide war der Wagen aus Eilendorf. Eine 30-köpfige, gruselig geschminkte Vampirgesellschaft thronte auf einem Gefährt, das Draculas Schloss nachempfunden war und Assoziationen zu dem bekannten Film und Musical „The Rocky Horror Picture Show“ herstellen sollte.

 

Aus dem Stolberger Stadtgebiet hatten sich unterdessen Wagen und Fußgruppen aus Mausbach, Vicht (Narren- und Piratengarde), Schevenhütte, Atsch und der Innenstadt (Kindergarde der KG Erste Große) in das närrische Geschehen eingereiht. Neben Hanno I. aus Inden-Frenz war auch Dirk I. (Hermanns) aus Mausbach mit dabei. Großartig waren auch die Fußgruppen, von denen gleich 20 im Zug unterwegs waren. Hervorzuheben waren dabei beispielsweise die Frauen, die sich mit Federkronen oder holländischen Trachten ausgestattet hatten. Ein schönes Bild bot auch die Gruppe aus Werth, die sich unter dem Motto „Onne Koh blievt der Hof zo“ (Ohne Kühe bleibt der Hof zu) mit schwarz-weißen und braunen Kuhkostümen zeigten.

 

Überhaupt ist es ein Markenzeichen des Werther Umzuges, dass sich viele örtliche Nachbarschaftsgruppen und -initiativen verkleidet an dem närrischen Lindwurm beteiligen. Die musikalische Gestaltung hatten die Gressenicher Blasmusikanten und das Trommler- und Pfeiferkorps aus Mausbach übernommen. Ansonsten sorgten die auf den Wagen und am Zugrand platzierten Boxen für die Hintergrundmusik.

 

Die zahlreichen Zuschauer genossen das Spektakel. In Zweier- und Dreierreihen säumten sie die Hauptroute entlang der Dorf- und Schillerstraße. Vielerorts waren in den Hauseingängen und Garagen mit blau-weißen Luftballons geschmückte Verpflegungsstände aufgebaut. Das sprichwörtliche „dicke Ende“ hatte sich die gastgebende KG Adler Werth selbst vorbehalten. Sie fuhr gleich mit drei Wagen vor, in dem der Elferrat, die Minis und Teenis sowie die Tanzgruppe „Da Jolie“ Platz genommen hatten.

 

Nach dem Ende des Zuges war noch lange nicht Schluss. Schließlich wurde im Festzelt an der Alten Schule in großer Runde munter weitergefeiert.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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