Zweifaller Narren sind nicht aus Zucker

Jecke Eifler trotzen dem schlechten Wetter.

Foto: G. Lackmeiert
Foto: G. Lackmeiert

Den Start in den Straßenkarneval hatten die Zweifaller Narren diesmal an einen anderen Ort verlegt. Hatte man zuvor immer auf dem „Kaiserplatz“ an der Einmündung Kornbendstraße den Altweibertag zelebriert, so fand jetzt angesichts der schlechten Witterung die traditionelle Open-Air-Fete der „Eschekülle“ auf dem Vorplatz an der Ecke Jägerhaus-/Werkstraße statt. Denn dort verfügt die Sparkasse über Räume, die sie der feierwütigen Narrenschar zur Verfügung gestellt hatte. Trotzdem wurde auch im Freien gefeiert. Schließlich hatten auf dem Vorplatz die Eltern des Kindermusketiercorps einen Getränkestand aufgebaut.

 

Start der Open-Air-Fete war der Einzug von Nobbi I. (Norbert Seidel), der vom Zweifaller Spielcorps und einer kleinen, bunt kostümierten Delegation begleitet wurde. Anschließend eröffnete der amtierende Präsident der KG Zweifaller Karneval 1950, Kurt Peters, mit einer humorvollen Rede den Altweibertag. Allerdings hatten sich diesmal nur rund 80 Personen ins Freie gewagt: „Schuld“ war das Wetter. Ständig fegten kalte Regenschauer über den Platz. In den Räumen des ehemaligen „Check In“ hatte sich das Zweifaller Spielcorps zurückgezogen, um „Geburtstagskind“ Heike Fiedler, die 1994 als Heike I. den Zweifaller Narrenthron bestiegen hatte, ein Ständchen zu bringen. Für die musikalische Gestaltung der Fete hatten neben der „handgemachten“ Musik der Spielleute auch Rhythmen vom Band gesorgt. Auch wenn keine Erbsensuppe zum Einsatz kam (die gibt es erst am Rosenmontag), brauchten die Narren auf eine Stärkung nicht zu verzichten. Das Team um Sparkassenleiterin Monique Hermanns hatte Brötchen belegt.

 

Nach dem Startschuss an der Sparkasse ging es zur Grundschule, um dort mit Schülern und Lehrkräften zu feiern. Gut in Form erwies sich dabei Schulleiterin Ute Esser, die gemeinsam mit den Jungen und Mädchen für „Dampf in der Hütte“ sorgte. Zu Ende ging die Open-Air-Fete dann am frühen Nachmittag des Altweibertages. Gemeinsam zog man über die Kornbendstraße zum Festzelt, um den ereignisreichen Tag mit viel Musik, mit noch mehr Schunkeln und einer Menge guter Laune abzuschließen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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