Schwarz-weiße Kostüme und bunte Drinks

Jugendliche von Kogelshäuser-Hauptschule und der Sekundarschule Stolberg feiern eine etwas andere Karnevalsparty im Jugendtreff „Westside“.

Foto: K. Melle
Foto: K. Melle

Etwas anders als in der Altstadt geht der Altweiberdonnerstag im Jugendzentrum „Westside“ über die Bühne. Auf Karneval haben viele der Schüler von der Kogelshäuser Hauptschule und der Sekundarschule nur wenig Lust. Feiern können sie trotzdem – und zwar komplett ohne Alkohol.

 

„Diese alkoholfreie Party ist für uns nur ein Baustein in unserer Präventionsarbeit rund um den Karneval“, erklärt Michael Bosseler vom Jugendamt. Durch Sensibilisierung wollen er und seine Kollegen Minderjährige vom übermäßigen Alkoholkonsum abhalten. Auch im Zweifaller Festzelt sind das Jugendamt unterwegs.

 

„Wir haben eben zum Beispiel ,Montagsmaler‘ mit Rauschbrille gespielt“, sagt Anne Barry von der offenen Jugendarbeit. Die Brille simuliert einen Rauschzustand von etwa 1,5 Promille. „Die Schüler sollen erkennen, wie schwierig selbst einfache Dinge sind, wenn man betrunken ist.“

 

Das Team vom Jugendamt will aber nicht mit dem erhobenen Zeigefinger Erziehungsarbeit leisten. „Die Jugendlichen sollen bei uns Spaß haben“, betont Yasmin Saddik, Kollegin von Anne Barry. Und weil man im vergangenen Jahr festgestellt habe, dass viele auf Karneval keine Lust haben, hat man sich für eine „Black-and-White“-Mottoparty entschieden. Schwarze und weiße Klamotten habe jeder im Haus, sagt Yasmin Saddik. So tanzen und hüpfen 250 Teenies nüchtern und doch ausgelassen durch den Raum. Das Stolberger DRK um Raimund Lesmeister hat einen entspannten Job.

 

Auch Markus Stork, Schulsozialarbeiter, tanzt mit und animiert die Schüler zum Feiern. Er ist als „Papa Pinguin“ unterwegs und sagt: „Das Konzept für die Party entsteht in Zusammenarbeit mit den Schülervertretungen. Die Jugendlichen springen drauf an, wenn sie mitplanen dürfen.“

 

Und dass an Altweiber nicht nur Karnevalsmusik läuft, ist für den Mann in Feierlaune okay. „Trotzdem versuche ich immer mal wieder, ein bisschen deutsche Musik einzustreuen“, sagt er lächelnd. Bei „Atemlos“ von Helene Fischer klappt das noch – einige Teenager tanzen albern durch den Raum. Als Stork aber den „Holzmichl“ laufen lässt, gucken ihn die Jugendlichen ein bisschen entgeistert an – und legen bei einem knallbunten Cocktail (ohne Alkohol) eine Verschnaufpause ein.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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