Michael Groschek kehrt zurück zum Hauptbahnhof

Im Oktober 2012 dem Landesverkehrsminister Wünsche präsentiert. Jetzt sind Arbeiten in vollem Gange. Besuch der Talachse.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

„Die Euregiobahn ist ein Modell für das Land“: Das sagt Michael Groschek, als er am 26. Oktober im Jahre 2012 zum ersten Mal in seiner Funktion als Landesverkehrsminister auf dem Mittelbahnsteig des Stolberger Hauptbahnhofes steht. Zuvor ist er, begleitet von Funktionsträgern rund um den Öffentlichen Personennahverkehr, Landtagsabgeordneten und Bürgermeister, durch die stinkende und matschige Unterführung gewatet.

 

Wieder an der frischen Luft angekommen, versuchen Hildegard Nießen als Beirätin der Euregioverkehrsschienennetz GmbH und Hans-Joachim Sistenich als Geschäftsführer des Aachener Verkehrsverbundes und des Nahverkehrs Rheinland dem Minister ein Bild des gewünschten „Skywalk“ zu vermitteln – der Überführung zwischen dem Mittelbahnsteig zum Parkhaus auf dem P+R-Platz. Damals wagen die Stolberger nur davon zu träumen. Groschek wird für diesen Traum gewonnen: „Der ,Skywalk‘ ist eine ausgezeichnete Lösung“, sagt der Minister 2012 und verspricht, sich bei der Deutschen Bahn für diese Idee stark zu machen.

 

Keine fünf Jahre später ist der Stolberger Hauptbahnhof eine Baustelle. Die Kapazität des Parkhauses wurde auf 377 Stellplätze mehr als verdoppelt, die Modernisierung des Mittelbahnsteiges und die Vorbereitungen für den Bau des „Skywalks“ sind in vollem Gange. Zudem wird die Stadt noch eins drauf legen: Eine weitere P+R-Anlage am Haltepunkt Schneidmühle soll errichtet und die Rhenaniastraße erneuert werden. Die Bahn selbst investiert mehr als sechs Millionen Euro in Bahnsteigumbau, Aufzüge und Skywalk. Sie lädt ein zum gemeinsamen Spatenstich am Mittwoch, 1. März. Ab 16 Uhr kann sich Michael Groschek ein Bild von den Fortschritten machen, wenn er mit Tim Grüttemeier, Werner Lübberink, Stephan Boleslawsky und Peter Grein (DB) sowie Heiko Sedlaczek (NVR) das Projekt erläutert.

 

Dann besteht sicherlich auch die Gelegenheit für den Bürgermeister, den Verkehrsminister für das nächste große Projekt im Umfeld des Hauptbahnhofes zu sensibilisieren: Stolberg möchte mit dem Euregio-Railport zu einem Hinterland-Logistikzentrum für die Nordseehäfen werden. Und NVR-Geschäftsführer Heiko Sedlaczek wird sicherlich die Gelegenheit nutzen wollen, den Minister für die Elektrifizierung der Euregiobahnstrecken zu sensibilisieren. Bis Jahresende muss die Entscheidung für das Projekt mit einem Volumen von rund 20 Millionen Euro gefallen sein, denn dann muss der NVR den Betrieb ab 2021 neu ausschreiben – entweder mit Diesel- oder mit Elektroloks.

 

Bevor Michael Groschek das geballte Konzept zur Aufwertung des Öffentlichen Personennahverkehrs präsentiert wird, kann sich der auch für Städtebau zuständige Minister bei einem netten Spaziergang durch die Innenstadt aus erster Hand darüber informieren, was in Stolberg mit den Fördermitteln seines Hauses alles bewegt wird. Rund zehn Millionen Euro alleine bis 2018 steckt Düsseldorf in die Aufwertung und Wiederbelebung der Innenstadt.

 

Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling macht sich Groschek ab 15 Uhr an den aktuellen Baustellen Bastinsweiher und Kaiserplatz sowie den Folgeprojekten Rathausstraße und Steinweg ein Bild von dem, was bewegt wird, und von dem, was noch bewegt werden soll.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

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