Was ist denn fair? – Der Weltgebetstag 2017

Eine ökumenische Gruppe kümmert sich um die Vorbereitungen.

Die Proben für den Weltgebetstag laufen seit Mitte Januar. Mittlerweile haben die Chormitglieder die Liedtexte verinnerlicht – und wollen am 3. März die Gemeinde zum Mitsingen animieren. Foto: Benjamin Zilkens
Die Proben für den Weltgebetstag laufen seit Mitte Januar. Mittlerweile haben die Chormitglieder die Liedtexte verinnerlicht – und wollen am 3. März die Gemeinde zum Mitsingen animieren. Foto: Benjamin Zilkens

Wenn man die Damen, die sich im Ökumenischen Gemeindezentrum zur Chorprobe versammelt haben, fragt, warum sie bei den Vorbereitungen zum Weltgebetstag mitmachen, bekommt man zum Teil sehr unterschiedliche Antworten. Für Margot Bartusel, die schon seit mehreren Jahren dabei ist, ist es einfach ein Stück Tradition geworden. Ria Bosserhoff beteiligt sich, weil die Aktion das Wohl der gesamten Menschheit in den Fokus rücke – das sei gerade in Zeiten, in denen Populismus und Ausgrenzung viel Öffentlichkeit bekämen, besonders wichtig. Anette Riedels Motivation ist wiederum anders gelagert: „Es ist einfach eine tolle Gelegenheit, den eigenen Horizont zu erweitern und die Schwierigkeiten und Herausforderungen, mit denen Frauen in dem Land täglich zu kämpfen haben, kennenzulernen.“ Das andere Land – das sind in diesem Jahr die Philippinen.

 

Der von einer Gruppe philippinischer Christinnen gestaltete Gottesdienst soll in diesem Jahr zum Einsatz für eine gerechtere Welt ermutigen. Die Philippinen sind geprägt von sozialen Ungleichheiten: Während ein kleiner Teil der Bevölkerung von der boomenden Wirtschaft profitiert, geht die überwiegende Mehrheit – meist Kleinbauern – leer aus. Diese Problematik wird auch in den ausgesuchten Bibelstellen, Texten und Liedern aufgegriffen.

 

Um die ins Deutsche übersetzten Stücke einzuüben und somit für die Gemeinde eine akustische Basis zu schaffen, trifft sich die Vorbereitungsgruppe seit Mitte Januar zu den Proben. Rund ein Dutzend Frauen sind es diesmal, Evangelische und Katholische gleichermaßen. „Die Lieder verbreiten gute Stimmung und Optimismus, sind vom Rhythmus her aber doch ziemlich europäisch“, erklärt Chorleiterin Katharina Wöhrl. Für das Erlenen und Mitsingen der Lieder sei dies aber letztlich von Vorteil. Zusätzlich musikalisch begleitet werden die Lieder zum Weltgebetstag auf der Querflöte.

 

Die Bewegung zu diesem besonderen Tag gibt es seit mittlerweile mehr als 100 Jahren, ihren Ursprung hat sie in den USA und Kanada. Heute feiern viele Menschen weltweit immer am ersten Freitag im März den Weltgebetstag. Nicht zuletzt diese Tatsache verleiht dem Gottesdienst eine besondere Aura: „Es ist toll zu wissen, dass an diesem Tag auf der ganzen Welt derselbe Gottesdienst gefeiert wird. Da kommt auch eine weltweite Solidarität zum Ausdruck“, meint Anette Riedel. Das spiele auch schon in der Vorbereitung eine Rolle, wenn konfessionsübergreifend an der gemeinsamen Sache gearbeitet wird.

 

Der ökumenische Gottesdienst zum Weltgebetstag wird am 3. März um 15 Uhr in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Stolberg gefeiert. Bereits ab 14.30 Uhr werden die Lieder mit der Gemeinde eingeübt. Im Anschluss gibt es bei Kaffee und philippinischen Speisen ein Miteinander im Gemeindezentrum.

 

Quelle: Super Mittwoch

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