Viel Humor und gute Laune auf dem Traumschiff

Kultige Sitzung der KG erste kleine : Zahlreiche hausgemachte Sketche begeistern das feiernde Publikum. Mannschaft und Passagiere in jecker Bestform an Bord.

Fotos: D. Müller
Fotos: D. Müller

Jecke Stimmung und feinste Party-Laune schon vor dem Beginn der Veranstaltung, Karneval zwischen hausgemachten alternativen Programmpunkten und närrischer Tradition – die Sitzung der ersten kleinen KG hat wieder einmal gehalten, was sie seit vielen Jahren verspricht.

 

Im ausverkauften Saal von „Angie‘s Bistro“ feierte das originell verkleidete Publikum schon längst ausgelassen, bevor die Herren der ersten kleinen die Bühne betraten. Oder besser: Das Deck, denn das Motto des heiteren Abends lautete: „erste kleine geht an Bord – wir fahren mit dem Traumschiff fort“.

 

Und dieses Traumschiff hatte es wahrlich in sich. Die erste kleine präsentierte dem jubelnden Publikum illustre Gäste und Gestalten, die gekonnt und witzig von Mitgliedern des n. e. V. (nicht eingetragener Verein) dargestellt wurden. So schlüpfte etwa Präsident Christian „Cher“ Erberich in die Rolle von „Et Käthe van de Titanic“ und brachte den Saal zum Lachen, indem er auch bekannte Größen der ersten kleinen in seine Scherze einbaute.

 

Der Tradition auf ihre ganz eigene Weise verbunden, traten die Herren der ersten kleinen zum „Stippeföttche“ an, und Kommandant Oliver Vinck ließ zur Freude des Publikums die dreibeinige Hanno-Marie (Hanno Topoll) tanzen. Einer der Höhepunkte des Abends war zweifelsohne ein Auftritt, der mit „heiter bis erotisch“ umschrieben werden kann: Björn Kinkel und Oliver Vinck servierten einen „Gruß aus der Kombüse“, wobei die beiden Smutjes unbekleidet waren und zu einer humorvollen Choreografie ihre Scham geschickt mit Pfannen bedeckten, so dass die Show inklusive akrobatisch anmutender Hebefigur jugendfrei blieb. Ganz im Sinne von Hanno Topoll, der als Clown Toppolino kurzzeitig aus dem Traumschiff eine erste-kleine-Kindersitzung machte.

 

Was das Kreuzfahrtschiff der ersten kleinen so alles zu bieten hatte, demonstrierten Angelika Wenn, Axel Bedra, Ralf Dunkel, Reiner Schmitz, Andy Orgeig, Hein Olbertz und Robert Hülsen mit einer Reihe von amüsanten Sketchen, bei denen kein Auge trocken blieb. Zum Beispiel wurde im Theater des Traumschiffs Wilhelm Tell in bester erste-kleine-Manier aufgeführt, und in der Disco erfolgte ein stimmungsvoller Vortrag zum Thema Schlager. Der Besuch beim Schiffsarzt war ebenso lustig, auch auf dem Sonnendeck ging es herzhaft-heiter zu, und sogar Sarah Brightman und Andrea Bocelli sangen für die Passagiere der ersten kleinen.

 

Eine sehr selten gewordene Spezies hatte „Professor Grizmek“ (Hans-Karl „Charlie“ Engels) entdeckt: die Raucher. Helmut Collas und Christoph Engels assistierten dem Professor bei diesem ebenfalls köstlichen Sketch. Den blauen Dunst griffen auch Rolf Schmitz und Helmut Collas in den Gag „Rauchentwöhnung“ auf.

 

Als „Capitano Schettino“ der „Costa Concordia“ fungierte Herbert „Keule“ Wenn und hatte mit Scherzen und einer Musikpersiflage die Lacher auf seiner Seite. Einen Hauch von Cabaret und Revue brachte die Nummer „WC-Kultur für unterwegs“ in die erste-kleine-Sitzung. Wie es einem Reisenden mit dringendem Bedürfnis bei „Mac Clean“ ergehen kann, zeigten Harald Schmitz, Klaudia Bergs-Bedra, Reiner Schmitz, Axel Bedra, Rolf Schmitz, Christoph Engels und Birgit Schmitz und in unnachahmlicher Weise auf.

 

Ein Programmpunkt mehr mit Kultcharakter. Kultig ist längst auch die Kostümprämierung der ersten kleinen, bei der diesmal der erste Preis eine Nacht mit dem Deckoffizier des Traumschiffes war. Der zweite Preis war übrigens zwei Nächte mit dem Deckoffizier. Doch auch der traditionelle Kupferstädter Karneval kam bei der äußerst ansprechenden Sitzung mehrfach zum Zuge. Allen voran mit dem Auftritt des Stolberger Prinzen Axel I. (Wirthmüller). In den ohnehin schon proppenvollen Saal zog die Tollität mit ganz großem närrischen Besteck ein und verwandelte die Sitzung in ein jeckes Tollhaus.

 

Vom Trommler- und Pfeifercorps Konzen angeführt zog die Erste Große Stolberger KG mit Axel I., seinem stets sehr gut aufgelegten Hofstaat und seiner eigenen Tanzflotte in das Traumschiff der ersten kleinen ein. Nachdem die Tanzgarde der Ersten Großen, Mariechen Eva Schulz und die tanzenden Herren der Prinzengarde das Publikum begeistert hatten, bewies Axel I., dass er mit seinem Hofstaat, der Tanzflotte und seinem Motto „Jeck op Deck“ bestens an Bord passte.

 

Sein Prinzenlied und das schwungvolle Medley kamen bestens an, was auch für die Auftritte zweier weiterer Größen des Stolberger Karnevals galt. Die Showtanzgruppe der KG De Wenkbülle erntete zurecht frenetischen Applaus für ihre atemberaubende Darbietung, und die Trompetenbläser Donnerberg bescherten der ersten-kleinen-Sitzung ein furioses Finale, indem sie die fantastische Stimmung noch einmal steigerten.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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