Ein engagierter Streiter für seine Mitbürger

Trauer um Heinz Trimborn: Der engagierte Pädagoge, Politiker und Büsbacher wurde 82 Jahre alt.

Foto: Archiv
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„Die Politik habe ich immer für meine Anliegen missbraucht“, gestand vor wenigen Jahren Heinz Trimborn ein, als er sich längst aus der vorderen Reihe der Kommunalpolitik zurückgezogen hat. Heinz Trimborn hat immer viele Anliegen gehabt. Aber nie ging es dabei um seinen persönlichen Vorteil. Stets engagierte sich der Christdemokrat für seine Schüler, für Kinder, Bedürftige, Vereine und sein zum Heimatort gewordenes Büsbach.

 

Am vergangenen Dienstag ist Heinz Trimborn gestorben; er wurde 82 Jahre alt. Er wurde in Abenden bei Nideggen geboren, studierte in Köln und nahm seine Lehrertätigkeit 1958 in der Volksschule Hermannstraße auf. Die Schüler seiner ersten Klasse (Jahrgangsstufe 2) prägte er so sehr, dass sie sich auch heute noch nach ihm die „Trimborner“ nennen; sie begehen Anfang April ihr 60. Entlassjubiläum und hatten sich sehr auf ein Wiedersehen mit ihrem Lehrer gefreut. Spätere Stationen seines pädagogischen Wirkens waren die Volksschule Dorff, die Hauptschule Sperberweg, die Hauptschule Breinigerberg, die Hauptschule Mausbach und die Propst-Grüber-Hauptschule auf der Liester. Gleich mehrfach fiel Trimborn die undankbare Aufgabe zu, als Rektor eine auslaufende Hauptschule schließen zu müssen. Seine letzte berufliche Station war die Hauptschule auf der Liester, die in diesem Jahr schließt.

 

Seine politische Heimat fand der Katholik 1967 bei der CDU, für die er 1975 in den Stadtrat bis 1989 und von 1999 bis 2004 einzog. In zahlreichen Ausschüssen – allen voran Schule, Soziales und Kultur – brachte der Pädagoge aus Büsbach seine Erfahrungen ein und engagierte sich in den unterschiedlichen Gremien der Volkshochschule. Zudem war der verheiratete Vater von vier Kindern von 1989 bis 1994 Mitglied des Kreistages. Im Alter von 70 Jahren zog er sich aus der Politik zurück, blieb aber weiterhin den Anliegen Büsbachs und seiner Vereine eng verbunden.

 

Die Prospertität des Ortes in den 70er und 80er Jahren ist eng mit dem Namen von Heinz Trimborn verbunden. Die Erschließung von Wohngebieten, der Bau von Straßen, der Erhalt des Bürgerhauses und eines großen Saales im Ort sind nur wenige Beispiele dafür. Die Geschichte der Interessengemeinschaft Büsbacher Vereine, heute IG Büsbach, ist ebenso mit dem Namen Trimborn verwoben, der zudem lange Jahre das Martinskomitee leitete. Als er 2012 zum Ehrenmitglied der IG Büsbach ernannt wurde, dankte Heinz Trimborn mit den Worten: „Ich habe nur meine Pflicht getan“. Es war ihm stets eine Verpflichtung, sich für das Wohl seine Mitbürger zu engagieren. Dabei war er immer freundlich und zuvorkommend, konnte aber auch in der Sache durchaus kontrovers argumentieren und unbequem bleiben. Nicht nur die Büsbacher haben einen engagierten Streiter für ihre Sache verloren.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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