Los geht‘s: Die lustigen Clowns marschieren vorneweg

Rund 100 Clowns werden zum 14. Stolberger Clowntreffen erwartet.

Eine bunte Truppe: Die Clowns führen den Rosenmontagszug an. Foto: Schmitz-Grabert
Eine bunte Truppe: Die Clowns führen den Rosenmontagszug an. Foto: Schmitz-Grabert

Helmut Jußen ist Clown durch und durch. „Das allererste Kostüm hat mir meine Schwiegermutter Ende der 1960er Jahre genäht“, erinnert sich der 70-Jährige. „Und etwas anderes kommt für mich überhaupt nicht in Frage. Als Seemann würde ich mich im Karneval nicht wohlfühlen.“

 

Seit 2004 organisiert der Rentner zusammen mit seiner Frau und einigen Freunden zu jedem Rosenmontagszug das „Stolberger Clowntreffen“ – in diesem Jahr also bereits zum 14. Mal. Dabei fanden sich zu dem Treffen, das in diesem Jahr wieder rund 100 Clowns aus der Stolberger Region anziehen wird, im Jahr 2004 gerade mal eine Handvoll Leute ein. „Die Idee ist dann durch Mund-zu-Mund-Propaganda immer weiter verbreitet worden. Einen Großteil der Teilnehmer kenne ich auch gar nicht persönlich.

 

Aber das Clown-Sein und der Wille, den Menschen Freude zu bereiten, verbindet uns.“ Spaß und Freude verbreiten – das geht natürlich am besten, wenn man beim Zug durch die Kupferstadt auch mitgeht. Allerdings nicht unter ferner liefen. Die Clowns sind so beliebt, dass sie den Rosenmontagszug inzwischen anführen. Und dadurch ergeben sich natürlich einige Möglichkeiten, die die Gruppe jedes Mal beim Schopfe packt. „Wir marschieren nicht einfach, sondern machen unterwegs Musik und heizen den Jecken am Straßenrand richtig ein“, beschreibt Jußen die Rolle der Fußgruppe. „Wir machen auch schon mal eine Polonaise mit den Leuten, schunkeln, lachen und überhaupt haben wir alles im Repertoire, was Clowns halt so können: nämlich jede Menge Blödsinn. Wir nennen das auch „Clowneskes Cheerleading“, fügt er lachend hinzu. Noch bevor es auf die Strecke geht, treffen sich die Clowns zur Open-Air-Rosenmontagsfete bei Möbel Kaesmacher. Dort spielen dann die „Karamba Männcher“ ein paar Karnevalshits, anschließend geht es zur Zugaufstellung, wo den Clowns noch Luftballons an die Schultern geheftet werden, damit sie ein einheitliches Bild abgegeben. Und dann setzt sich der Zug in Bewegung – wenn die Clowns es wollen: „Wir können natürlich das Tempo bestimmen und halten den Verkehr manchmal auch ein wenig auf“, meint Jußen mit einem Augenzwinkern. „Das ist ein großer Vorteil, wenn man sich an der Spitze des Zugs befindet.“

 

Das langjährige Engagement der Stolberger Clowns blieb übrigens nicht unentdeckt. 2013 wurde das Clowntreffen mit dem „Planet of Smiles“-Award ausgezeichnet, einem Preis, verliehen vom „World Parliament of Clowns“, das sich mit den humoristischen Beiträgen seiner Mitglieder für eine bessere Welt einsetzt. Ein Ziel, das auch Helmut Jußen und dem Organisationsteam am Herzen liegt: „Alle Clowns sind an Rosenmontag herzlich willkommen und dazu eingeladen, beim Zug mitzugehen. Und wir freuen uns über jeden großen und kleinen Clown, natürlich auch mit Behinderung, der uns begleiten möchte.“

 

Weitere Informationen:

www.clowntreffen-stolberg.de

 

Quelle: Super Sonntag

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