Kleine Störung mit großen Auswirkungen

Pannen im Stellwerk der DB . Züge dürfen zwischen Köln und Aachen nur „auf Befehl“ verkehren.

Archivbild: J. Lange
Archivbild: J. Lange

Alles hätte am Donnerstag glimpflicher verlaufen können, wenn die berühmten „Wenns“ nicht wären. Eine kleinere Störung im Stellwerk der Deutschen Bahn im Stolberger Hauptbahnhof sorgte für große Auswirkungen auf den Zugverkehr auf der Strecke zwischen Aachen und Köln. „Es waren mehrere Faktoren, die zusammenkamen“, erklärte ein Bahnsprecher auf Anfrage unserer Zeitung.

 

In der Bilanz fielen ab 6 Uhr ein RE 9 zwischen Eschweiler und Aachen sowie drei RB 20 zwischen Stolberg und Alsdorf-Annapark aus. 19 weitere Züge waren mit Verspätungen von 20 bis 30 Minuten betroffen. Gegen 9.30 Uhr waren die Verzögerungen so weit ausgebügelt, dass der Zugverkehr nach DB-Angaben wieder fahrplanmäßig verlief.

 

Die Störung im Stellwerk selbst sei eigentlich auf den Zeitraum zwischen 6 und 7.20 Uhr beschränkt gewesen und habe auch nur das Gleis 1 in Richtung Aachen betroffen, so der Bahn-Sprecher. Das hatte zur Konsequenz, dass die Züge nur „auf Befehl“ verkehren durften. Das bedeutet, dass sie sowohl langsamer unterwegs sind als auch an strategischen Stellen halten müssen, weil der Fahrdienstleiter die Streckenfreigabe telefonisch erteilen und dokumentieren muss. So entstanden die Verzögerungen für Züge nach Aachen.

 

Die Gegenrichtung auf Gleis 2 wäre eigentlich nicht betroffen gewesen. Da dieses aber wegen der Arbeiten am Mittelbahnsteig gesperrt ist, wird der Verkehr in Richtung Köln über das Gleis 43 abgewickelt, welches zur Infrastruktur der Stolberger EVS zählt. Um die Verkehre abwickeln zu können, muss das Stellwerk der DB – direkt am Gleis 43 gelegen – mit dem Stellwerk der EVS – im Trakt des Hauptbahnhofes an Gleis 27 – in ständigem Kontakt stehen. Allerdings kam es just während der Störung auch noch zu einem Modulausfall in der Kommunikation des DB-Stellwerks.

 

In der Konsequenz mussten auch die Züge in Richtung Rhein „auf Befehl“ fahren, was zu weiteren Verzögerungen auf einer der meist befahrenen Schienenstrecken Deutschlands führte.

 

Profitiert hat von den Störungen indes der Service-Punkt im Stolberger Hauptbahnhof mit seinem Angebot an Speisen, Getränken und Beratung: Die Mitarbeiter verzeichneten zwar eine deutlich stärkere Kundenfrequenz im Vergleich zum normalen Geschäft, allerdings seien die Besucher zu einem großen Teil auch äußerst verärgert über die Zeitverzögerung gewesen, berichteten Mitarbeiter auf Nachfrage.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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