Stadt will Geld in Sanierung der Sportanlagen stecken

Die große Koalition will eine Summe von 1,2 Millionen Euro für diesen Zweck bereitstellen. Vereine müssen sich beteiligen.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Natürlich wird die heutige Entscheidung im Stadtrat noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung des Haushaltes 2017 und der Sanierungsplanung durch die Bezirksregierung stehen, aber ihre Marschrichtung hat zumindest die große Koalition bereits im Dezember kundgetan. Die große Koalition möchte mit einem Volumen von 1,2 Millionen Euro die Infrastruktur der städtischen Sportanlagen weiter modernisieren, wobei die partizipierenden Vereine mit einer Investitionssumme von 895 000 Euro beteiligt wären.

 

Eine Mehrzweckhalle auf dem Dörenberg, ein Kunstrasenbelag für den Sportplatz Kranensterz sowie die Sanierung der sanitären Einrichtungen sowie Umkleiden in der Sporthalle und dem Stadion Glashütter Weiher stehen auf der Agenda des Sportdezernenten. Robert Voigtsberger erhält für seinen Vorstoß die volle Rückendeckung von CDU und SPD.

 

Die Opposition sieht die Projekte wesentlich differenzierter als die Mehrheit im Rat. So stimmten ausschließlich die beiden FDP-Vertreter gegen einen Zuschuss an den VfL Vichttal in Höhe von 175 000 Euro zu den Baukosten einer Mehrzweck-Sporthalle in Höhe von 400 000 Euro auf dem Dörenberg. Zudem bezahlen die Vichttaler ein weiteres Kleinspielfeld für 250 000 Euro aus eigener Tasche. Im Rahmen der Vereinbarung verpflichtet sich Stolbergs ältester Fusionsverein, die Halle dann montags bis freitags von 7.30 bis 16 Uhr für den Sportunterricht städtische Schulen unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Dabei denkt Voigtsberger insbesondere an den zusätzlichen Bedarf, den die neue Gesamtschule generieren wird.

 

Die FDP erinnert sich dagegen mehr an die Unterstützung, die der VfL bereits bei der Fusion durch die Stadt erfahren habe: 250 000 Euro Zuschuss für den ersten Kunstrasenplatz im Stadtgebiet. Ein Grund für die Liberalen, um sich gegen den Zuschuss zu dem 400 000-Euro-Projekt auszusprechen. Vergleichbares gilt für Kunstrasen und Vereinsheim-Sanierung am Kranensterz, so Bernd Engelhardt. Die Stadt habe Adler Büsbach bereits beim Vereinsheim aus der Patsche geholfen. 30 000 Euro für Instandsetzungsmaßnahmen und 200 000 Euro als Baukostenzuschuss zum Plastikrasen sei mit der FDP nicht zu machen.

 

Während sich für die Linken Gabi Halili in Sachen Kranensterz enthielt, begründete für die Grünen Dina Graetz die Ablehnung mit ungeklärten Entsorgungsfragen bezüglich des mit Granulat aufgefüllten Kunststoffbelags. Bei den fünf Nein-Stimmen der Opposition brachten die übrigen 38 anwesenden Ratsmitglieder das Förderprogramm auf den Weg.

 

Einstimmig positiv war die Haltung dann zu den Sanierungsmaßnahmen im Stadion und in der Sporthalle Glashütter Weiher. Insgesamt rund 800 000 Euro sollen dort investiert werden.

 

Heute stehen zuerst im Hauptausschuss (17 Uhr) und dann in der Sitzung des Stadtrates (18 Uhr) die Abstimmung über die Bewilligungsbescheide für den VfL Vichttal und den FC Adler Büsbach auf den Tagesordnungen.

 

Die Vichttaler möchten so schnell wie möglich mit dem Bau der Sporthalle loslegen können. Eine Baugenehmigung ist zwar bereits erteilt, möglicherweise müssen allerdings noch einmal kleinere Korrekturen vorgenommen werden, um städtische Wünsche zu ihrer Nutzbarkeit erfüllen zu können.  Noch in diesem Jahr hoffen auch die Büsbacher mit dem Projekt Kunstrasen beginnen zu können. An ihre Zusage zu den Baukostenzuschüssen sieht sich die Kupferstadt längstens zwei Jahre gebunden.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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